Winterwettkampfwochenende beim PSV Zittau
- traditioneller Iserlauf in Bedrichov (Friedrichswald)
- 1. „Alpe Tännicht“ in Sohland : ein Berglauf ganz besonderer Art
Manchmal überlagern sich Wettkampftermine. Da muss man sich entscheiden, wohin es geht für den einen oder anderen Rennläufer. Aber der Winter ist begrenzt. Da muss ich einfach starten, wenn sich die Möglichkeit bietet. Wer da zu lange wartet oder immer unentschlossen ist, verpasst einfach die paar wenigen Skirennen, die es noch gibt. Und langweiligen Cross können wir das ganze Jahr laufen.
So waren einige Langläufer unseres Vereines an diesem langen Wettkampfwochenende in Bedrichov und in Sohland unterwegs. In Bedrichov startete der nun mittlerweile sehr umfangreiche und etwas ausgeuferte Iserlauf mit seinen zahlreichen Varianten. Da kann man sprinten, skaten und klassisch laufen in verschiedenen Kategorien. Und auch wir waren am Start. Das Besondere und Ursprüngliche bleibt allerdings der Memorial über 50 km in der klassischen Technik am Sonntag. Glückwunsch an unsere Rennläufer Peter, Lucas, Thomas, Katrin, Ingo, Torsten, Jörg, Katja und Steffi, die sich diesen verschiedenen Herausforderungen gestellt haben und erfolgreich das Ziel erreichten.
Die Skisportfreunde in Sohland haben am vergangenen Wochenende eine kleine Variante des Alpe Cermis auf ihrem Alpinehang für die Lausitzer Langläufer als „Alpe Tännicht“ veranstaltet.
Eine Herausforderung der ganz anderen Art. Denn nach 02:10 Minuten (Lokalmatador Arne Hohlfeld) war alles vorbei. Zurück blieben brennende Lungen, ein völlig gestörtes Gleichgewichtssystem, total übersäuerte und schwere Arme und Beine, sowie körnige Essensreste am Streckenrand. Auf der super präparierten Rennstrecke von 410 m sowie einem tollen Streckenpublikum mit lautstarker Unterstützung waren die extremen Anstrengungen bis hinein ins Ziel erträglicher. Die Stimmung bei den Rennläufern auf der langen Distanz war beim 1. Alpe Tännicht überwiegend hervorragend. Obwohl so mancher Läufer in dieser kurzen Belastungszeit an sein totales Limit gehen musste. Aber, egal ob in einer Skating Technik oder mit einem klassischem Wachs Ski oder mit einem Tourenski mit Fellen. Es ging so schnell wie möglich den Alpine Hang nach oben. Hier wurde einfach nur Start und Ziel getauscht.
Den Ursprung dieser Idee soll Ralf Große im letzten Jahr geliefert haben, so die Veranstalter. Als er zu seinem Vergnügen nach dem VSA ein paar Mal den Hang nach oben geskatet ist und dann zum Vergnügen ein paar Abfahren genoss.
Auch für die Kinder war angerichtet worden. Eine etwa 200m lange, leichte Anstiegsloipe mit einer super eingefrästen Spur im harten Kunstschnee. In den Kurven konnte man die Spur allerdings nicht verwenden, weil sie etwas zu eng gezogen war. Aber viele Kinder rannten oder skateten sowieso neben der Spur.
Eine tolle Stimmung herrschte bei unseren 17 gestarteten Vereinsläufern bei der Siegerehrung und im Anschluss am Imbiss Stand. Denn wir standen alle auf dem Siegerpodest. (10x 1. Pl., 6x 2. Pl., 1x 3. Pl.) Danke für die harte, schöne Veranstaltung.
Jetzt erholen wir uns hoffentlich gut und starten dann nächste Woche in Oberwiesenthal mit neuen Kräften bei den Sachsenmeisterschaften.
Ski Heil V. Heinrich Januar 2026
Ergebnisse, Bilder