Polizeisportverein Zittau e.V. Abteilung Ski
Trainingszentrum Jonsdorf

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letzte Aktualisierung am 25.06.2016 17:08

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Ausschreibung und Anmeldung für den MTB-Marathon sind frei geschaltet.
Informationen rund um den MTB-Marathon gibt es hier.
Achtung! Der Vereinsbeitrag ist wieder fällig. Infos hier.

Übersicht

Inliner-Wettkampf abgesagt

Wegen schwerer Unwetter in Zittau musste der Inliner-Wettkampf abgesagt werden. Als Ausweichtermin wird der 28.08.2016 angestrebt. Genaue Infos folgen.
HS

Oybiner Bergpokal

Zum 18. Mal fand der Oybiner Bergpokal statt, zum 8. Mal ging es dabei auf den Töpfer. Hier die Ergebnisse im Einzelwettkampf, die Familienwertung und der aktuelle Zwischenstand der Gebirgsrangliste.
HS

Aktueller Hinweis

Durch Nutzer unserer Seite bin ich darauf aufmerksam gemacht worden, dass insbesondere unsere Startseite mit Werbebannern zugemüllt wird. Diese Werbebanner sind nicht von mir veranlasst. Gemeinsam mit dem Hoster 1&1 habe ich auch überprüft, ob diese Banner in unsere Webseite eingeschmuggelt wurden. Das ist nicht der Fall. Diese Werbebanner werden durch sogenannte tracking-cookies im Browser gespeichert. Abhilfe schaftt nur, die cookies zu löschen und zusätzlich noch den Trackingschutz des Browsers zu aktivieren.
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Aktualisierung: Mit der Werbefirma mirando, welche die Werbung einstellt, habe ich herausgefunden, dass die kostenlose Webstatistik von motigo diese geschaltet hat. Eine werbefreie Variante würde 39 € pro Jahr kosten, was ich für rausgeschmissenes Geld halte. Mit Blocken des Tracking kann man eigentlich viel erreichen. Sollte es aber mit der Werbung wieder überhand nehmen, werde ich mich wohl von dem Counter verabschieden.
HS

Ein notwendiger Nachtrag zum Nachtlauf-Ersatzwettkampf

Wenige Tage nach dem Wettkampf sind die Materialien geordnet, die Startnummern gewaschen und sortiert. Was ich dabei aber erleben musste, macht mich betroffen und fassungslos. Ich kann es nicht nachvollziehen, wie einige Sportfreunde mit dem Vereinseigentum umgehen. Dass die Starnummern nass und schmutzig waren, ist normal. Dass aber die Hälfte aller Startnummern der Erwachsenen kaputt ist, weil man die Bänder nicht aufgeknotet hat, sondern sich die Startnummern einfach vom Leib gerissen hat, hat mich etwas schockiert. Wir haben sicher nicht die modernsten Starnummern, aber sie erfüllen Ihren Zweck. Wenn dies jemandem nicht gefällt, kann er uns ja gern einen Satz moderne Startnummern spenden. .
HS

Nachtlauf-Ersatzwettkampf

27 Mannschaften starteten bei dem als Ersatzwettkampf für den Nachtlauf ausgeschriebenen Nacht-Team-Duathlon. Die Wettkampfform war in Anlehnung an den Nachtlauf ein 2 er Mannschaftsrennen mit Wechsel nach jeder Runde und Sportartwechsele von Lauf auf Rad nach der Hälfte der Distanz. Regenwetter machte den Wettkampf zu einer Belastungsprobe für Mensch und Material, welche alle schadlos überstanden. Hier die Ergebnisse und er neue Zwischenstand der Gebirgsrangliste.
HS

Herzlichen Glückwunsch allen Frauen in unserem Verein

zum Internationalen Frauentag. Dies wünschen Euch die Männer.
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Massenlauf auf Schnee

Der Massenlauf 2016 konnte auf Schnee stattfinden. Unser aller Dank an die fleißigen Streckenarbeiter. Leider war das Interesse in den umliegenden Ortschaften nicht sehr groß, so dass das Starterfeld überschaubar blieb. Eigentlich schade, dass Skiläufer die Schneewettkämpfe nicht nutzen. Allerdings sei zur Ehrenrettung gesagt, dass eine ganze Reihe Aktive beim Piastenlauf gestartet ist. Hier die Ergebnisse und der neue Zwischenstand der Gebirgsrangliste.
HS

Silber bei JWM

Katharina Hennig, welche ja auch bei uns bestens bekannt ist, errang bei der JWM in Rumänien eine Silbermedaille über 10 km Freistil. Herzlichen Glückwunsch.
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18 Medaillen bei den Sachsenmeisterschaften

5 x Gold, 6 x Silber und 3 x Bronze sowie weitere gute Platzierungen in den Einzelrennen - das konnte man bei diesem Winter wirklich nicht erwarten. Update: 2x Gold und 2x Silber in den Staffeln kommen noch dazu.Glückwunsch an die erfolgreiche Mannschaft!
HS

Ergebnisse

Kreis- Kinder- und Jugendspiele

Da Frau Holle "völlig überraschend" doch noch gearbeitet hat, konnte kurzfristig ein offener Skiwettkampf im Rahmen der Kreis- Kinder- und Jugendspiele durchgeführt werden. Unser Dank dafür an den Oberlausitzer Kreissportbund. Für einige Skivereine der Region war allerdings der Wechsel vom geplanten Skiwettkampf der Regionalmeisterschaften zu diesem Wettkampf dann doch zu kurzfristig, so dass das Starterfeld überschaubar blieb. Schade eigentlich, denn die Bedingungen waren gut und es wurde auch guter Sport gezeigt. Hier die Ergebnisse.
HS

9. Gipfeltour

Mit 98 Startern gabe es einen neuen Teilnehmerrekord bei bestem Wander- und Laufwetter. Damit ist die Gebirgsrangliste 2016 eröffnet. Diese findet nun bereits zum 10. Mal statt.
HS

Ergebnisse
Zwischenstand Gebirgsrangliste

41. Thomaslauf

Wie in jedem Jahr bildete der Thomaslauf den Saisonabschluss der Zittauer Gebirgsrangliste. Das Starterfeld war diesmal nicht ganz so groß, was sicher auch der notwendigen Verlegung zuzuschreiben ist. Aber ohne Kampfrichter kein Wettkampf. Die Schuldige ist inzwischen auch gefunden: Ex-Biathletin Magdalena Neuner. Ihre Hochzeit am Wettkampftag hat Woy "gezwungen" am eigentlichen Stammtermin zu heiraten. Und da ist nun mal ein großer Teil unserer Aktiven und Kampfrichter zu Besuch in Mittenwald.
Trotzdem gab es spannende Wettkämpfe und am Ende konnte ein völlig überraschter König Frank Große und eine Königin Katrin Voigt mit Spitzenergebnis von 396 von 400 möglichen Punkten geehrt werden. Neues Prinzenpaar sind Tim Hausmann und Nicole Voigt
Ergebnisse; Endstand Gebirgsrangliste
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7. Nonnentreppenlauf

Schönes Wetter, viele Zuschauer und beste Stimmung, was will man mehr. Leider verfehlte Holm sein Ziel Streckenrekord knapp. Trotzdem war es ein rundum gelungener Wettkampf. Hier die Ergebnisse und der aktuelle Zwischenstand der Gebirgsrangliste vor dem letzten Wettkampf (Thomaslauf am 17.10.)
HS

Wettkampfkalender 2016

Der Rahmenplan steht. So viele notwendige Änderungen wie in diesem Jahr wird es hoffentlich nicht geben. Hier die Termine.
HS

 

Skihütte

Willkommen

beim PSV Zittau e.V. Abt. Ski. Als einer der größten Skivereine der Region sind wir Veranstalter und Teilnehmer zugleich bei vielen Wettkämpfen im Skilanglauf, Rollski, Crosslauf und vielem mehr. Auf unserer Webseite finden Sie vielfältige Informationen über unseren Verein und unsere Aktivitäten.

   

18. Oybiner Berglauf

Am letzten Sonntag trafen sich wieder etwa 70 Bergläufer, die nun schon zum achten Mal von Oybin auf den Töfper liefen. Bei herrlichem Laufwetter hatte es auch ein paar prominente Läufer in unser Gebirge gezogen. So stand zum Beispiel Franziska Kranich am Start, welche vor wenigen Tagen in Görlitz den Europamarathon bei den Frauen gewann und auch beim diesjährigen Zittauer Gebirgslauf über 35 km der Frauen die Schnellste war.
Die Kinderstrecke über 800m führt aus dem Kurpark heraus über die Bürgerallee und endet bei Vetter‘ s Müh. Die 3000m Strecke geht dann am Wetterstein vorbei auf den Brandsteinweg und im Anschluss bis zur Töpferbaude. Einen kleinen Bogen nimmt die 4,5 km Strecke, die bis zum Kammloch ausholt um dann ebenfalls der 3km Strecke bis zum Töpfer zu folgen.
Mit fünf Jahren war Miriam Hoffmann die jüngste Starterin und konnte sich somit über ein wunderschönes Souvenir freuen. Der Preis an den ältesten Teilnehmer ging an Werner Hänisch (DLRG), der schon über viele Jahre ein Stammläufer bei unseren Wettkämpfen ist.
Zwei neue Streckenrekorde konnten in diesem Jahr aufgestellt werden. Alexandra Hoffmann (BSV) nahm den bestehenden Rekord über 800m w, gehalten von Klara Lebelt (SCK), in ihren Besitz. Auch bei den Jungen über 3000m wechselte der Rekordhalter. Franz Volker Heinrich (PSV) wurde von Ben Mau (HSG T) abgelöst.
Der schnellste Mann an diesem Tag war Thomas Richter (PSV). Aber nur eine Sekunde dahinter kam bereits Bernd Krostack (PSV) ins Ziel, der aber mit dieser Leistung klar seine Altersklasse gewann.
Auch am Berg war sie wieder stark: Franziska Kranich (LSV N) verwies die beiden PSV Läuferinnen Katja Richter und Susann Arndt, welche nur eine Sekunde voneinander trennte, auf die Plätze zwei und drei.
Die Familienwertung blieb fest in Oybiner Hand. Zum wiederholten Male gewann Team Richter mit Thomas, Katja, Charlotte und Franz Volker Heinrich (alle PSV) die große Familienmedaille. Der zweite Platz ging an den den Bertsdorfer SV und an Familie Fichte mit Vincent, Hanka und Janko. Die Familie Mau mit Thomas, Torsten und Ben gewinnt den dritten Platz für die HSG Turbine Zittau.
Ein großes Dankeschön an alle Helfer und Kampfrichter. Danke auch wieder an die Besatzung der Töpferbergbaude und deren Besitzerin, die uns wieder sehr herzlich empfangen und unterstützt haben.
Bis bald im nächsten Jahr, wenn es heißt, auf zum 19. Oybiner Berglauf.

Sport Frei V.H.
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Deutsche Meisterschaften Rollski 2016 - 4. Dresdner Heidebogen- Rollskilauf in Radeburg

Der PSV Zittau besitzt schon viele Jahre Rollskitradition und hat so manche Schlacht zu Deutschen Meisterschaften geschlagen. Egal, ob in den Einzelrennen oder den Staffelwettbewerben.
Heute waren wir in Dresden beim SG Klotzsche, welcher der Ausrichter der diesjährigen Deutschen Meisterschaft war. Ein perfekter Wettkampf erwartete die teilnehmenden Athleten. Sonnenschein, Gewitterguss, perfekte Rennstrecke, gut aufgeteilte Starterfelder und angemessene Pokale, Medaillen und Preise.
Es war wieder ein anstrengender aber lohnender Tag. Danke noch mal an den Veranstalter.
Mit sieben Startern war der PSV Zittau in Radeburg vertreten. Eigentlich wollten Dennis und Lotti noch mit dabei sein. Aber Lotti bereitet sich für Amerika vor und Dennis hat das Rennen leider sausen lassen.
Unser erster Starter war Finn Luca Pihan, der erst kurz vor dem Rennen noch nachgemeldet hat. Aber er machte seine Sache sehr gut in der AK 6m und holte sich die erste harte Bronzemedaille.
Den zweiten Start hatte Anton Völkel bei den Jungen in der AK 10m. Wie schon vor vierzehn Tagen bei den Sachsenmeisterschaften wurde er auch heute Vierter. Da Anton mit Inlinern lief, hatte er ein paar Nachteile. Doch sein Rückstand am Ende war gar nicht so groß. Aber im nächsten Jahr haben wir umgestellt auf Rollski und da kämpfen wir auch mit um die Medaillen.
Als Dritter von uns PSV Sportlern ging Franz Volker Heinrich auf seine 7,5 km Strecke. Über 30 Starter hatten sich an der Startlinie zum Massenstart eingefunden. Als frisch gebackener Sachsenmeister hatte er sich schon einen der vorderen Plätze vorgenommen. Aber es muss eben auch alles passen, wenn man bei diesen hohen Geschwindigkeiten von Anfang an nicht den Anschluss verlieren will. Aber nach gelungenem Start und einer Spitzengruppe von ca. acht Läufern hatte sich schon nach zwei Runder die Spreu vom Weizen getrennt. Franz konnte von Anfang an vorne das Tempo mit gestalten und alle gefahrenen Attacken kontern. In der letzten Runde des Rennens übernahm er nach einem beherzten Angriff am letzten Berg die Führung und  sprintete mit einem Endspurt als Sieger mit einem knappen Abstand ins Ziel.
Damit war Franz Volker Deutscher Meister im Rollski in der AK u13m. Das war ein perfektes Rennen. Ein verdienter Lohn für harte Trainingsarbeit.
Als nächstes starteten Nicole Voigt und Levana Pihan bei den Mädchen in der u 12 über 7,5 km. Auch hier hatten wir uns als Verein einen ganz vorderen Platz mit Levana ausgerechnet, die vor vierzehn Tagen Vizesachsenmeisterin wurde. Bei Nicole konnte man im Vorfeld keine großen Prognosen abgeben. Sie hatte in den letzten Trainingswochen nicht immer überzeugen können. Aber vielleicht liegt ihr ja diese Strecke, denn hier war sie schon vor zwei Jahren schon mal Deutsche Meisterin.
Das Rennen begann für unsere beiden Mädchen etwas verhalten. Sie kamen vorsichtig vom Start weg. Kein Sturz, kein Stockbruch, alles gut. Levana konnte sich  nach dem ersten Kilometer herrlich in Szene setzen und lief am Anstieg auf die vierte Position in dem 30 köpfigen Starterfeld. Alles lief perfekt. Denn vor vierzehn Tagen hatte sie gezeigt, dass sie ein sagenhaftes Stehvermögen hat. Ich hatte eine stille Hoffnung.
Nici kam in der ersten Runde am Anstieg in der Mitte des Feldes und machte einen guten Eindruck.
Aber im Sport ist Freud und Leid oft ganz nah beieinander. Und so traf es uns heute gewaltig. Durch einen kapitalen Fahrfehler ihrer ehemaligen Vereinskameradin kollidierte Levana beim Überholen mit ihr und dem Bordstein und stürzte daraufhin schwer. Eine Sekundensache mit fatalen Folgen. Levana musste das Starterfeld an sich vorbei ziehen lassen und kam nur wieder sehr schwer in Fahrt. Mit schmerzverzerrtem Gesicht, einem Schreck in den Gliedern und Wut im Bauch ging sie auf die Verfolgung und kämpfte sich tapfer durch den Wettkampf.  Ich war enttäuscht, als ich Levana nicht mehr an der Spitze sah. Am Ende wäre auch Levana, die hart trainiert hat für diesen Wettkampf und in Top-Form ist, heute um den Deutschen Meistertitel gelaufen. Sie erkämpfte sich trotzdem noch einen 7. Platz in ihrer AK. Schade meine Gute, auf ein Neues.
Des Einen Leid ist des Anderem sein Glück. Nici blieb von all den Stürzen verschont und kam von Runde zu Runde besser in Schwung. Ihr Selbstvertrauen wuchs. Sie holte sich eine nach der anderen Läuferin. Sie kämpfte ein Rennen, wie schon lange nicht mehr. Prima. Aber es ist hier wahrscheinlich ihr „Pflaster“. Am Ende wird sie beim Heidebogenlauf Vierte, aber in der Deutschen Meisterschaftswertung gewinnt sie die Bronzemedaille in der AK u 12w, weil sich eine polnische Sportlerin vor ihr platziert hatte.
Dann kamen die Jugendlichen und die Senioren in das Rennen. Und die erwischte es gnadenlos mit einem kleinen Wolkenbruch. Damit wurde das Rennen am Anfang glatt wie auf Eis. Das hatte natürlich auch zahlreiche Stürze zur Folge. Nur wer es verstanden hat, sich schnell diesen Bedingungen anzupassen, kam gut davon.
Katrin Voigt wurde zum Glück nur einmal aus der Kurve getragen und landete noch glimpflich auf der Wiese. Sie beendete ihr Rennen über 15 km mit einem Deutschen Viezemeistertitel.
Der letzte unserer Starter war Ralf Große. Nachdem er, wie auch Katrin, am Morgen schon einen Prolog über 4,5 km absolvieren musste, hatte er jetzt noch einmal 21 km vor sich. In der Gundersen- Methode wurde in die Verfolgung gestartet. Die Straße trocknete von Runde zu Runde wieder ab, so das die Bedingungen immer besser wurden. Ralf lief ein beherztes Rennen, obwohl er nur wenig oder keine Rollskierfahrungen hatte. Von seiner Startposition aus konnte er noch den einen oder anderen Läufer einfangen und hinter sich lassen. Am Ende ein großes Kompliment. Er wurde in seiner AK Senioren Vierter. Vielleicht hat sich Ralf aber heute ein Lüstchen geholt, denn da warten mit Bestimmtheit noch der eine oder andere Rollskiwettkampf.
Gratulation noch einmal von mir an unsere Medaillengewinner und Platzierten. Vor allem aber noch mal Glückwunsch an unseren DEUTSCHEN MEISTER!

V. H.                                                                          Jonsdorf, 05. Juni 2016
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PSV Zittau auf alten Rollskispuren
Sachsenmeisterschaften- Rollski in Trebsen mit gravierenden Mängeln

Der PSV Zittau war in seiner langen Rollskitradition wohl zum ersten Mal in Trebsen. Ich hatte mir auch, ehrlich gesagt, etwas mehr erhofft von einer Sachsenmeisterschaft im Rollski.
Auf die eine Art kann man noch froh sein, dass sich Vereine finden, eine solche Veranstaltung zu organisieren und durchzuführen. Dafür auch herzlichen Dank.
Aber im Detail betrachtet, sollte man genau überlegen, ob es Sinn macht, eine Veranstaltung durchzuführen, welche mehr schlecht als recht ist. Ich kenne über viele Jahre hin viele Veranstaltungsorte von verschiedenen Rollskimeisterschaften. Aber das was ich am letzten Wochenende erlebte,war weder professionell noch gut. Ich würde sagen, es war nur ossihaft.
Schlimm genug, dass die Sportfreunde aus Bayern das Siegerpodest mitbrachten und dem Verein vor Ort gesponsert haben. Sonst hätten vielleicht die Sieger auf der Wiese gestanden. Beschämend waren auch die Preise, die den Siegern überreicht wurden. Ich glaube nicht, dass es angemessen ist, wenn ich als Sieger des Trebsener Langstreckenlaufes und Sachsenmeister einen Briefblock DIN A5 für 65 Cent überreicht bekomme. Da komme ich mir doch als Gewinner ziemlich verarscht vor. Oder???
Wenn ich da an Rollskiveranstaltungen in Oberammergau, Sonthofen, Oberried, Nürnberg, Stadt Hagen, Geyer oder in Dresden (um nur einige zu nennen) denke, kann ich, auch noch nach Tagen, nur den Kopf schütteln. Dann ist es besser, ich gebe gar keine Preise aus, wenn ich es nicht kann. Aber den Athleten solch einen Unfug anzubieten, ist eine Zumutung, für die man sich schämen muss.
Der Rollskiwettkampf an sich könnte an Qualität noch zulegen, wenn man sich am Renntag mehr Zeit lassen und die Strecke noch etwas optimieren würde.
Man sollte versuchen, so wenig wie möglich Starter auf der Strecke zu haben. Das heißt, wenn eine gewisse Anzahl von Startern auf der Strecke ist, müssen diese erst komplett zu Ende Laufen, damit nicht ein unverantwortlicher Gegenverkehr entsteht. Am Ende wurden sogar drei Startwellen auf die Runde geschickt, wodurch Stürze und Behinderungen vorprogrammiert waren. Ich glaube nicht, dass der eine Satz in der Ausschreibung (Der Ausrichter/Veranstalter übernimmt keine Haftung für Personen- bzw. Materialschäden.) den Veranstalter von seiner Betriebs- und Verkehrssicherungspflicht entbindet, gegen die er mir Vorsatz verstoßen hat. Nur gut, dass es zu keinem großen Unfall gekommen ist.
Den damit verbundenen Rechtsstreit kann der Veranstalter nur verlieren.
Die Wendemöglichkeit in Bahren spottete jeder Beschreibung. Die Krönung war dann aber, als in gemütlicher Weise während der Hauptläufe, als drei Starterfelder auf dieser engen Straße unterwegs waren, ein PKW aus Richtung Bahren kommend im Stopp und Go zwischen den Läufern herumfuhr. Mit knappen Abstand kam es dort nicht zur Katastrophe. Vielleicht sollten die Veranstalter mal selbst an diesem Tag die Rollski anschnallen um zu erfahren, welchen Gefahren die Wettkämpfer ausgesetzt sind.
Ob wir noch mal in Trebsen starten werden, kann ich heute noch nicht sagen.
Aber nun zum Rennverlauf, der für den PSV Zittau mit seinen vier Startern sehr erfolgreich war. Nach einer guten Vorbereitung in den letzten Wochen hatten wir uns schon Einiges vorgenommen. Anton Völkel war zum ersten Mal bei solch einer Veranstaltung dabei. Er belegte auf Anhieb einer sehr guten vierten Platz in der Langstreckenwertung über 8 km.
Da er mit Inlinern unterwegs war, kam er nicht in die Meisterschaftswertung. Liselotte Zein hatte sich noch einen Wunsch zu erfüllen, bevor sie für ein Jahr in die USA geht. Aber ihr Ziel konnte sie nur zur Hälfte erfüllen. In der Langstreckenwertung über 24 km belegte sie einen 3. Platz. In der Sachsenmeisterschaft wurde sie Sechste. Für Levana Pihan lief es auch in diesem Jahr wieder ganz gut. Sie war die Titelverteidigerin von 2015. In der Wertung des Langstreckenlaufs über 16 km wurde sie Erste. In der Meisterschaftswertung wurde sie Vizelandesmeisterin und gewann Silber.
Franz Volker Heinrich gelang an diesem Tag ein kleines Meisterstück, an das er selbst nicht so recht geglaubt hat, nachdem er im letzten Winter immer an den Medaillen vorbeigerannt ist und Einige schon glaubten, er kann es nicht mehr.
2015 in Dresden konnte er schon einmal Bronze mit nach Hause nehmen. In diesem Jahr gelang ihm sein Meisterstück mit dem Sachsenmeistertitel in seiner Altersklasse, den er souverän nach Hause fuhr. Nach vielen Wochen Mühsamkeit, endlich wieder mal ein Erfolgserlebnis und dann auch noch mit Gold. Auch in der Wertung des Langstreckenlaufes gewann er über 16 km die Goldmedaille.
Gratulation an unsere Läufer.
Aber die Saison geht weiter. Viele Herausforderungen warten in den nächsten Wochen.
Mit guter Motivation werden wir wieder dabei sein.
Vielen Dank an Susanne und Volker, die uns ihren Vereinsbungalow zur Verfügung stellten und uns so die Anreise nach Trebsen am Wettkampftag enorm verkürzten.Unsere Sportler konnten so außerdem ein paar schöne gemeinsame Stunden am und im Bergwitzsee erleben.

Sport Frei V.H.                                                                                                       Mai 2016

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28. Jonsdorfer Frühlingslauf mit 115 Teilnehmern

Bei herrlichstem Frühlingswetter zog es wieder eine muntere Läuferschar zur Jonsdorfer Schule. Immer zum Muttertag findet der Jonsdorfer Frühlingslauf statt.
Organisiert vom PSV Zittau, lenkt er die Läufer durch die Dorfmitte bis in den Kroatzbeerwinkel, weiter in Richtung Scharfenstein, um dann noch eine Runde um den Buchberg zu drehen. Durch das Mönchsloch, vorbei an der Gondelfahrt, über die Bärgasse geht es dann wieder zurück zur Schule.
Da aber unterschiedliche Streckenlängen gelaufen werden, kommt hier jeder Läufertyp auf seine Kosten.
Schön war es auch wieder, dass über 50 Kinder rund um den Hieronymus um die Medaillen wetteiferten. Die Stimmung bei diesem Volksläufchen ist nicht nur unter den Sportlern hervorragend. Die zahlreichen Zuschauer, darunter Eltern, Betreuer, Übungsleiter und Gäste, können die Läufer an der Schule zweimal anfeuern, da sie nach etwa 10 Minuten Laufzeit noch einmal durch das Spalier der Zuschauer laufen müssen. Da wird natürlich die Stimmung noch mal laut, bevor die Läufer dann ins Gelände auf die Strecke gehen.
In dieser Zeit laufen dann die Kinder in der Schulwertung über die Kindercrossstrecken um die Medaillen.
Die Sieger der Vorschüler über 100m waren Lilli Clemenz und Philipp Kunze. (PSV Zittau) Die Klasse eins und zwei musste dann schon eine Strecke von 400 m zurücklegen. Die Sieger der 1. Klasse hießen Hanka Fichte und Max Pürschel (PSV).
In der 2. Klasse gewannen Laura Sobirey und Tadeus Reichel (PSV). In der dritten und vierten Klasse steigerten sich die Streckenlängen noch einmal auf 600m. Hier gewannen die beiden Läufer aus Bertsdorf Pia Czeczine und Luis Klausch. Aber Schnellste auf der 600m Runde war ein Mädchen. Medea Reichel (PSV) verwies alle Kontrahenten auf die Plätze hinter sich und gewann ihre Altersklasse. Knapp dahinter, aber Sieger bei den Jungen der Klasse vier war Gustav Mai (PSV).
Als Schnellste über die fünf Kilometer erschienen im Ziel Annelie Wistuba (HSG Turbine Zittau) und Jonas Ullrich (Bertsdorfer SV).
Dann dauerte es nicht lange und der schnellste Läufer über 9 km Sebastian Klausch (BSV) erreichte das Ziel. Die schnellste Dame über diese Distanz war Liselotte Zein vom PSV Zittau. Auch die Streckensiege von der langen Strecke über 14 km blieben beim PSV Zittau. Als schnellster Läufer von allen erreichte Ralf Große das Ziel, gefolgt von seinem Vereinskameraden Thomas Richter und Matthias Meißner (Kelchsteiner Oybin). Bei den Frauen auf der langen Strecke gewann Susi Arndt vor Katja Richter (beide PSV).
Alle weiteren Ergebnisse finden wir in unserer Ergebnisliste. Glückwunsch an alle Medaillengewinner und Platzierten. Die errungenen Bleikristallmedaillen glänzten mächtig bei dem herrlichen Sonnenschein. Die Siegerrosen waren für viele Läufer ein willkommenes Muttertags- Geschenk (chen) für die, die keine Zeit mehr hatten was zu organisieren. Wir bedanken uns noch einmal bei den Verantwortlichen der GS in Jonsdorf und der Freien Mittelschule in Ebersbach.
Danke an alle freiwilligen Helfer und Kampfrichter. Nach gelungenem Lauf konnten dann wieder Einige im Bergfreund zum Muttertags- Traditionsessen Einkehr halten.

Sport Frei   V.H.
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43. Zittauer Gebirgslauf  - Holm kommt endlich ins Ziel beim ZGL

Der diesjährige Zittauer Gebirgslauf stand unter einem ganz besonderen Zeichen. Alle unsere Vereinsmitglieder, die Holm' s ZGL Geschichte kennen, fiebern seit Wochen mit ihm mit. Jeder beobachtete in den letzten Wochen ganz genau jeden Schritt und Tritt den Holm getan hat. Es war schon langsam eine Belastung und ein Druck, der zum Fluch werden kann. Holm hatte nach seinem letzten Sieg über die lange Strecke der 35 km geäußert, dass er unbedingt noch den 10. Sieg über diese Distanz in seinem Leben feiern wolle.
Damit hatte er vor allem sich eine unglaubliche Aufgabe gestellt. Aber dieses Projekt nagte nun langsam auch an unser aller Nerven. Und wer sich nur ein wenig mit dieser Materie auskennt, der weiß ganz genau, was da alles dran hängt.
Das ist nicht nur das Training, dass da stimmen muss. Da hängt auch das gesamte Umfeld dran. Vor allem muss da Familie, Beruf und Freizeit bis auf ein Optimum aufeinander abgestimmt werden. Aber auch die Gesundheit muss mitspielen. Kleinste Zipperlein können dich dabei aus der Bahn werfen. Holm war es die letzten Tage auch merklich anzusehen, dass seine konsequente Vorbereitung körperlich an ihm gezehrt hatte. Einige Monate hatte er dieses Ziel im Fokus. Ganz genau besuchte er seine dafür ausgesuchten Vorbereitungsrennen. Alles war noch mal auf diesen Angriff vorbereitet, nachdem im letzten Jahr eine Erkältung alle Mühen eine Woche vorher zunichte machte. Das sollte in diesem Jahr nicht mehr passieren.
Aber steckt man immer im Detail?
In der letzten Woche hatte er noch mal eine spezielle Vorbereitung mit seinem Trainerchen, die ihn bis zum Wettkampf quälte. Das war vielleicht das Zünglein an der Waage. (Spaß)
Die Tage bis zum großen Start rückten heran. Alles wurde wieder besprochen. Verpflegungsposten, Telefonverbindungen wurden eingerichtet. Holm war am Wettkampftag in einer ruhigen und äußerlich guten Verfassung. Ich konnte die letzte Nacht vor dem Rennen nicht mehr schlafen. Meine Aufregung konnte ich nicht verbergen. Die Gedanken waren immer nur wieder bei diesem Rennen. Vielleicht sollte es wirklich gelingen.
Der Start erfolgte 09:15 Uhr. Gleich von Anfang an setzte sich ein kleines Grüppchen mit den schnellsten Läufern des Feldes an die Spitze. Der Vorjahressieger A. Vetter, M. Querfeld, der tschechische Läufer D. Podrousek und natürlich auch Holm war dabei.
Nach etwa 10km waren es nur noch drei  Läufer, die in einer Gruppe vor den Verfolgern herliefen. Am Fuße der Lausche, nach etwa 15 km in Waltersdorf, hatte sich ein Duo mit Holm und D. Podrousek abgesetzt. Mir viel ein kleines Steinchen vom Herzen. Eigentlich sah das Rennen ja wieder ganz gut aus. Ich hatte schon einige Male diesen gleichen Anblick hier in Waltersdorf gehabt. Aber das Rennen ist noch sooo verdammt lang und schwer. Eifel zog nun mit dem Rad zur Rübezahlbaude, um zu sehen, wie die Beiden über die Lausche gekommen sind. Er sollte mich auf jeden Fall anrufen. Ich hatte ein gutes Gefühl. Denn Holm fühlt sich eigentlich wohl in den Bergen. Aber der Tscheche vielleicht auch?
Ich fuhr erst mal wieder nach Olbersdorf, um mir nun die Starts von unseren anderen Läufern anzuschauen. Mein Standort ist immer oben an der Straße, wo es dann endlich für alle Strecken in den Wald geht. Alle Strecken kamen dann auch so nach und nach an mir vorbeigelaufen. Wo wird Holm jetzt sein. Ist er schon davongelaufen? Endlich der Anruf von Eifel: „Holm…40…Sek… lau…“ Ich verstand nichts. Eifel noch mal: „Holm hat…40…auf…“ Verdammt, kein Empfang. Ich fragte noch mal nach: „Liegt Holm vorn oder liegt er hinten?“ „Holm lie... zurück, et... 40 Sekunden. Aber ... sieht... ihn... noch.“ Mir schoss durch den Kopf: Gut, 40 Sekunden ist bei diesem Lauf aber auch gar nichts, wenn Du noch laufen kannst. Das hat Holm schon einige Male bewiesen. Hoffentlich geht jetzt nicht unser Traum den Bach runter. Ist der Tscheche wirklich zu stark? Wir müssen abwarten. Ich wechselte wieder meinen Standort. Ab Bahnhof Niederoybin geht es dann zu Fuß den Läufern entgegen. Heute hatte ich es aber besonders eilig. Die Kinder über 4 km waren schon durch. Die Schnellsten der 7, 5 km kamen gerade an mir vorbeigepfiffen. Als Frank Püschel  (Wanderfüchse) an mir vorbei, kam konnte ich mich wieder konzentrieren. Dann kamen  schon Dennis Voigt und Peter Clemenz. Also müssen sie auch noch ganz vorn mit dabei sein. Dennis wurde erneut Zweiter hinter dem tschechischen Vorjahressieger. Peter wurde 6. in seiner AK. Dann ging es Schlag auf Schlag. Silvio war der Nächste, der damit Dritter in seiner AK wurde. Dann kamen Tim und Franz, die am Ende nur 5 Sekunden trennten und die Vierter und Fünfter wurden. Richard Bachmann  (7. in AK) und Heimo (2. in AK) traf ich dann. Danach begegnete ich Anna (4. in AK) und Rapunzel (1. in AK). Anna feuerte ich noch an, da sie nur knapp hinter Emma Klausch lief, die am Ende den 3. Platz belegte. Dann kamen Yasin (9.), Jana Kunze (2.), Rica (1.), Paul und Felix (18 u. 19.), Levana (7.) und Nicole (9.). Dann sah ich zu, das ich weiter kam. Ich musste Holm noch ein Stück entgegen gehen.
Dann kam der nächste Anruf von Eifel, der die Verbindung zu Holm hielt. " Du was soll ich machen? Der Abstand wächst an. Holm ist schon ganz schön aggressiv! Soll  ich ihn noch weiter motivieren???" Ich überlegte kurz. Tja was soll man da schon machen. Denn laufen muss Holm selbst. Aber ich hatte Vertrauen und glaubte daran, dass er es schaffen kann. Ich sagte: "Ja, motiviere ihn weiter. Schrei ihn an und sage, er soll so weiterlaufen bis Eichgraben. Alles auf eine Karte setzen. Er hat nur noch diesen Lauf. Ab Eichgraben kommt seine Entscheidung. Er hat schon einige Male gezeigt, dass er auf den letzten 8 km das Blatt zu seinen Gunsten drehen kann.“ „Soll ich ihm das so sagen?“ „Ja sag ihm das." Dann war ich wieder in meinen Gedanken. Abstand wächst. Verdammt, verdammt. Alles vorbei? Der Tscheche wirklich zu stark? Geht Holm fest? Die verdammte Schinderei von ihm umsonst? Was ist schon ein zweiter Platz?! Auf jeden Fall heute bei diesem Rennen gar nichts. Der Sport ist doch so verdammt hart. Ich stolperte bis zur Teufelsmühle und schwitze wie ein S… Jetzt wartete ich noch ein paar Minuten, bis die ersten auf der 17 km Strecke hier vorbei kamen. Ich hoffte nun noch auf einen Anruf. Aber was würde der bringen? Nein, dann doch lieber nicht. Die ersten Männer waren durch. Dann kam Katharina Hennig zusammen mit Julia Belger. Katharina kam heute sehr gut. Ich hatte das Gefühl, dass sie jetzt eigentlich der Julia davon laufen konnte. Aber sie tat es nicht und nahm das Tempo raus und wartete auf sie, damit sie gemeinsam ihren Lauf fortsetzen konnten. Ich denke, sie hätte hier mal was wagen sollen. Sie war super drauf. Am Ende liefen beide gemeinsam als Sieger ins Ziel.
Jetzt kam Meyer an mir vorbei und sagte so beiläufig, Holm hatte bei seiner letzten Info 30 Sekunden Rückstand. Jetzt konnte ich hier nicht mehr warten. In etwa 15 Minuten werde ich alles wissen. Ich lief nun weiter Richtung Eichgraben. 30 Sekunden, dann wäre ja Holm wieder ein Stück ran gelaufen. Aber ob die Infos auch immer so stimmen? Ich werde es bald sehen. In diesem Augenblick war sicherlich nicht nur ich mit all meinen Gedanken bei Holm. Ich wünsche Dir, das Unmögliche wahr zu machen. Komm geh!!! Meyer war nicht mehr zu sehen. Wenn Holm nicht sein Körper einen Strich durch die Rechnung macht, warum sollte es nicht gelingen?
Bange Minuten vergingen und immer dabei wieder der Blick nach vorn. Gleich müssen sie kommen. Dann sah ich weit vorn eine Gruppe auf mich zukommen. Radfahrer und ein Läufer. Rot? Rot? Rot? Nein, es war kein rotes Laufshirt. Der Tscheche hatte rot. Es war schwarz. Ist das Holm??? Eifel kam mit dem Rad an mir vorbei. Er rief mir zu, dass der Tscheche im Schritt gehen muss. Das sagte ich dann auch Holm. Gesenkter Kopf. Er lief wie eine Maschine. Ganz gleichmäßig und bissig. So kenne ich meinen Kämpfer. Er lief an mir vorbei. Mein Klaps auf den Arsch war meine erste Gratulation und mein Dankeschön für diesen Kampf. Ich stieß einen Entlastungsschrei aus, dass man auf der Lausche glaubte, Rübezahl gehört zu haben. Dann ging ich etwas entspannter unseren anderen Läufern über die 35 km entgegen. Die Anspannung wich. Jetzt durfte eigentlich nichts mehr passieren. Noch war Niemand zu sehen. Hatte Podrousek so einen Einbruch? Ja, hatte er. Er kam mir jetzt entgegen gewandert. Ein Stück Lauf, ein Stück Schritt. Das ist natürlich bitter. Aber mir war es lieber so, wie anders herum.
Nach einer Weile kam der nächste Läufer. Das war aber nicht Andreas Vetter. Nein, Mirko Querfeld hatte es geschafft, sich auf den dritten Platz vorzukämpfen. Aber auch er kämpfte mit Krämpfen. Dann kam der Vorjahressieger. Er lief noch sehr gleichmäßig. Aber er signalisierte mir, dass er völlig platt und am Ende sei. Damit waren die Messen gelesen. In diesem Moment hörte ich im Stadion ein riesen Geschrei und den Sprecher die Zielankunft von Holm Kunze ansagen. Geschafft!!! Damit ist dieses Kapitel ein für alle Mal beendet. Alles, was jetzt kommt, ist ein neues Buch.
Ich glaube, damit kann Holm nun endlich seinen Frieden mit dem ZGL finden.
Die Abstände waren nun schon sehr groß. Wer wird als nächstes kommen?
Bernd Krostack vielleicht, der in den letzten drei Wochen nicht mehr sein Pensum gehen konnte, weil er kränkelte. Oder kommt schon Marcel, der eigentlich vor dem Rennen sehr gut drauf war. Was ich bis dahin nicht wusste, war, dass er letzte Woche einen Totalausfall hatte und sogar Antibiotika nehmen musste. Vielleicht kommt auch Tom noch auf einem Podestplatz. Er hat in diesem Jahr sehr viel trainiert, weil er noch zu einem Iron Man im Triathlon starten möchte.
Jetzt näherten sich zwei Läufer R. Knobloch und M. Schmidt. Etwa eine Minute zurück (aber noch in Sichtweite) kam Tom auf Platz 7. Schade, das geht knapp am Siegerpodest in der Gesamtwertung vorbei. In seiner AK belegt er den 2. Rang. An 11. Gesamtstelle kam Bernd, der aber dennoch der Schnellste in seiner Altersklasse war. Nun warte ich auf Marcel, dem es unterwegs gar nicht so gut ging. Hatte doch die Woche vorher alles bis dahin investierte Training zunichte gemacht. Schade. Immerhin noch auf Platz 14 in der Gesamtwertung und als Vierter in seiner AK erreichte er das Ziel. Das dabei aber immer noch etwa 100 Läufer nach ihm kamen, ist dabei nur ein schwacher Trost. Da haben wir im nächsten Jahr ein neues Ziel.
Jetzt musste ich mich aber erst mal um unsere anderen Läufer kümmern, die ebenfalls super Rennen abgeliefert hatten.
Ein starkes Rennen lief unsere Susi. Mit einer 1:24:24 erreichte Susi als Achte in der Gesamtwertung und Zweite ihrer AK das Ziel. Ihr fehlten am Ende 24 Sekunden über die 17 km für einen Podestplatz. Siebente in dieser AK wurde Constanze Söffel.
Hans Hennig  lief mit seinem Vater Heiko gemeinsam über die 17 km Strecke und wurde am Ende Zweiter und Heiko Achter in seiner AK. Stark waren auch unsere Damen Katja Richter und Stefanie Randig. Sie belegten Platz zwei und drei in ihrer AK. Auch unsere Liselotte hatte sich den 17 km Kanten vorgenommen. Und das zu Recht. Denn sie konnte ihre Altersklasse souverän gewinnen. Ebenfalls auf der 17 km Strecke kämpften Martin Kliemt, Mario Voigt und Jens Kunze um gute Platzierungen.
Ein starkes Rennen lief auch Regina Jähnige, die in ihrer AK als schnellste Läuferin die Ziellinie erreichte. In der selben AK erreichte Marion Wündrich als Dritte das Ziel. Peggy Pfeiffer wurde Vierte in ihrer AK und Tina Krostack 13. Hannah Andersch war nicht zufrieden mit ihrem 11. Platz. Sie hatte sich am Ameisenberg so voll gesüffelt, dass ihr zum Brechen schlecht wurde und der Wettkampf somit gelaufen war. Einer durfte natürlich nicht fehlen. Das war unser Schwede. Traditionell war auch er wieder auf der 7,5 km Strecke zu finden. Damit ergänzte er einen weiteren ZGL in seiner nie unterbrochenen Gebirgslaufserie.
Was brachten unsere Kleinsten auf der 4 KM Strecke? Lidwina Janich wurde Achte bei den Mädchen U10. Medea Reichel wurde Zehnte bei den Mädchen U12. Die Jungen waren in diesem Jahr stärker. In der U10 m wurden Lucas Kunze Vierter, Jonas Große Fünfter und Silijan Roscher Sechster. Damit standen sie alle auf dem Siegerpodest. Aber auch der 9. und 10. Platz von Ben Havlat und Max Pürschel waren noch stark. Bei den Jungen in der U12 konnte sich nur noch Gustav Mai einen Platz auf dem Podest sichern. Anton Völkel  mit Platz sieben rannte knapp vorbei. Kevin Schröter und Finn Seeliger belegten mit Platz 11 und 12 noch gute Ränge im 46 Mann starken Starterfeld.
Über die vier Kilometerstrecke gingen auch noch Katrin Große (2. Pl.), Babett Graap (8. Pl.) und Anke Seeliger mit Platz vier. Mit Jahrgang 1943 dürfte unser Gernot Beyer wohl mit zu den ältesten Teilnehmern des Feldes gehört haben. Glückwunsch an alle Teilnehmer vom PSV, der mit seinen ca. 60 Teilnehmern wieder mit einer der zahlenmäßig stärksten Vereine bei dieser Veranstaltung war.

Sport Frei   V.H.                                                                              April 2016
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Aktion „Sauberes Gebirge“ 2016- wir alle bereiten unserem Holm seinen Jubiläumslauf

Wie jedes Jahr treffen sich die Skisportler des PSV Zittau einen Tag vor dem Zittauer Gebirgslauf zu ihrer Aktion „Sauberes Gebirge“ mit Frühjahrsputz um und an der Skihütte.
Etwa 25 Kinder und 10 Erwachsene waren unserem Aufruf gefolgt. Es wurde unsere kleine Start und Zielhütte abgebaut und ins Sommerlager gebracht. Ralf, Frank und Schwede haben das Bauwerk wieder gut verstaut. Auch unsere neue Lichtanlage wurde von Uwe demontiert und eingelagert. Elke und Regina putzten in und um die Hütte, damit die Gebirgslaufläufer, welche hier am morgigen Tag einen Verpflegungspunkt haben, auch alles in einem guten Zustand vorfinden. Die große Trainingsgruppe brachte unser Volleyball- und Fußballfeld in Ordnung und befreite diese von den Winter- und Wildschweinschäden. Einige der Großen zogen über die Winterstrecken auf dem Hain und sammelten einen ganzen Leiterwagen voll Gerümpel aus dem Wald. Rica und Jana waren mit unseren kleinen Wintersportlern unterwegs. Alles, was zu finden war zwischen Hütte- Skiwiese-Stern und Mutter -Kind- Heim wurde mit eingesammelt. „Jeder Stock und jeder Stein“ wurde vom Weg gelesen, damit Holm morgen hier entlang SEINEN Lauf machen kann. Ich denke, das ist den Kinnings auch gut gelungen. Unzählige Flaschen, Blech und Büchsen wurden gefunden. Lotti brachte gleich einen ganzen Autoreifen mit angeschleppt, über den Holm nun nicht mehr stolpern konnte.
Nochmals an alle Fleißigen ein großes Dankeschön für Eure Unterstützung. Natürlich gab es, wie immer, am Ende einen kleinen Festschmaus für Alle.

Ski Heil V.H.                                                                                   25.04.2016
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Abgewandelter Nacht- Teamlauf

Nachdem wir in diesem Jahr mehrmals den beliebten Nacht- Teamlauf verschoben haben, immer in der Hoffnung doch noch Schnee zu bekommen, wurde er nun am letzten Samstag doch noch auf der traditionellen Strecke durchgeführt. Ein paar ungläubige Sportfreunde erkundigten sich wirklich nach einer eventuellen Schneelage. Aber wer braucht schon Schnee, um sich richtig schaffen zu wollen. Wir Skifahrer, Bergsteiger, Radfahrer, Leichtathleten und Volkssportler jedenfalls nicht.
Der Veranstalter hatte sich nach einigem Hin und Her einen leicht abgewandelten Modus einfallen lassen und schon konnte den vielen Nachfragenden eine positive Antwort gegeben werden: Der Nachtlauf wird stattfinden. Damit konnte auch unsere neu installierte Lichtanlage ihre Einweihung erfahren und die Generalprobe bestehen.
27 Mannschaften hatten sich bei fast winterlichen Bedingungen auf der Grenzwiese zu dem abendlichen Stelldichein eingefunden. Die Stimmung konnte auch der leicht einsetzende Regen nicht verderben.
Vor allem die Kinder waren heiß. Sie fieberten schon seit Tagen diesem Paarlauf im Dunkeln entgegen. Da spielte es gar keine Rolle, dass da mal die sonst sooo "wichtige" Nachtruhe etwas verschoben werden musste.
Hier zählt einfach mal das Erlebnis viel mehr, als verstaubte Lebensabläufe.
Vor allem bei den Kindern gab es bis in die letzte Runde einen packenden Zweikampf. Am Ende hatte die Jungenmannschaft mit Anton Völker (PSV Zittau) und Ben Mau (HSG Turbine Zittau) die Nase vorn. Sie gewannen vor Annelie Wistuba (HSG Turbine) und Nicole Voigt (PSV). Den dritten Platz erkämpften sich Leon Reckziegel und Ole Schille (beide Volkssport). Die Senioren über 120 Jahre hatten hier mächtig Konkurrenz bei den Kindern. An vierter Stelle, aber dennoch als Sieger ihrer Kategorie liefen, Roland Altmann (Bertsdorfer SV) und Werner Hänisch (DLRG Zittau) ins Ziel. Um die nächsten Plätze wurde weiter hart gekämpft. Erstmal gegen den Gegner und dann noch den Regen, die Kälte und den Matsch. Aber es hat allen 11 Kindermannschaften mächtig Laune gemacht. Die Härtesten erlebten dann auch noch die Siegerehrung. Dann erst kam die Gute Nacht!

Für die 15 Mannschaften auf den langen Strecken war es nun nichts ganz Neues. Nur ging es nicht auf Ski über unsere Wiese, sondern zu Fuß und mit dem Rad. Aber auch diese Kombination war nicht schlecht. Nachdem in der ersten halben Stunde die Läufer mehr und mehr den Rennverlauf bestimmten, kamen dann in der zweiten Hälfte des Rennens die Radspezialisten etwas mehr zum Zug. Dadurch wurde die bis dahin bestehende Reihenfolge in den einzelnen Altersklassen noch einmal durcheinandergewürfelt. Das ergab erst den interessanten Rennverlauf.
Nur bei den Männern konnte das Team mit der Startnummer 1 von Anfang an den Kampf um den Gesamtsieg mit allen anderen Mannschaften aufnehmen. Kay Staude und Frank Püschel (beide O- See- Sports) hielten allen Angriffen schon beim Laufen stand, wo sie ständig von der Mannschaft (Nr.11) mit Matthias Aust (HSG Turbine) und Jörg Völkel (ASVL Waltersdorf) attackiert wurden. Die Startnummer 1 gewann zum Schluss mit 18 Runden vor der Mannschaft Marcel Ludwig (PSV) und Udo Baier (TSV Großschönau) mit 17 Runden, die beim Radfahren noch mächtig Boden gut machen konnten. Den dritten Platz erkämpfte sich das Team mit der Startnummer 11, die von Anfang bis Ende ein gleichmäßig starkes Rennen ablieferten und 16 Runden bewältigten. Ein hervorragender Einstand gelang auch der Jugendmannschaft vom PSV, die sich zum ersten Mal in der Männerwertung behaupten musste. Mit nur 1 Minute Rückstand auf Platz 3 erreichten Richard Bachmann und Dennis Voigt auf Platz 5 mit 16 Runden das Ziel.
In der Kategorie Mix gewannen Susi Arndt (PSV) mit Renè Dutschke (TSV) vor Ulrike Bräuer und Mirko Querfeld (beide O- See) und vor Loreen Schiffner und Mike Czeczine (beide Bertsdorfer SV).
Den Hauptlauf der Damen entschieden die beiden PSV Damen Katja Richter und Stefanie Randig für sich. Zweite wurden hier, ebenfalls vom PSV, die beiden Mädchen Liselotte Zein und Levana Pihan. Levana bestritt an diesem Abend gleich zwei Wettbewerbe. Sie startete auch in der Kategorie Kinder, gemeinsam mit Charlotte Richter und wurde dort Siebente. Glückwunsch zu dieser sportlichen Doppelleistung.
In der Altersklasse Jugend gewann die Mannschaft Tim Hausmann und Franz Volker Heinrich vor Yasin Bläser und Hannah Andersch. In der Altersklasse ü 80 siegten Frank und Ralf Große vor Katrin Voigt und Rica Hänel ( alle PSV).
Damit ging ein feucht, fröhlicher Läuferabend zu Ende. Danke an alle Helfer und Mitstreiter. Glückwunsch allen Siegern und Platzierten.

Sport Frei V.H.                                                                             April 2016
Ergebnisse, Bildergalerie (VH und Jörg Völkel)

Die endlos lange Sommerlaufsaison hat begonnen!

Mit dem Ostritzer Frühlingslauf geht für viele Läufer die Sommerlaufsaison so richtig los. Viele nutzen den Lauf noch mal als Generalprobe für den Zittauer Gebirgslauf. So fanden sich auch 13 Sportler vom PSV Zittau, welche sich unter die ca. 380 Läufer gemischt hatten, in diesem Starterfeld wieder.
Eine ganz starke Vorstellung lieferte unser Holm, Kunze ab, der als Gesamtschnellster über die 12 km von gesamt 109 Läufern mächtig auf die Tube drückte. Zwar mit einem deutlichen Rückstand, lief unser Marcel Ludwig dennoch unter den ersten Sechs über diese Distanz ins Ziel. Mit dieser Leistung gewann er klar in seiner Altersklasse. Auf Platz ges. 20 folgte dann Silvio Clemenz, der mit Platz 3 in seiner Altersklasse auch noch einen Podiumsplatz erkämpfte.
Unsere Männer scheinen schon wieder ganz gut in Form zu sein.
Katrin Voigt hatte sich ebenfalls auf die 12 km begeben. Mit einem gesamt 8. Platz und dem 2. Platz in ihrer Altersklasse war es ein gelungener Auftakt.
Auch Dennis Voigt erlief sich über die 12 km einen 2. Platz in seiner Altersklasse. Vielleicht schafft er es nach einer verkorksten Wintersaison doch noch, bis zum ZGL so richtig in Schwung zu kommen.
Aber auch unsere Läuferinnen auf der 4 km Strecke konnten sich sehen lassen.
Emma Besser wurde hinter Naike Falk von der HSG Turbine gesamt Zweite, gewann aber ihre Altersklasse. Nicole Voigt belegte in ihrer Altersklasse den 4. Platz. So richtig ist Nici noch nicht in Form. Aber ein paar Tage bis zum ZGL haben wir ja noch. Anders lief es da schon für unsere Damen über diese Strecke. Rica Hänel und Jana Kunze gewannen beide ihre Altersklasse über diese Distanz.
Was boten unsere Kleinsten auf der 800 m Strecke?
Edith Besser erlief sich einen 8. Platz in ihrer Altersklasse, als eine der Jüngsten Läuferinnen des Feldes. Jeremy Hänel wurde in seiner AK Zehnter.
Ein starkes Rennen gelang unseren beiden Läufern Phillip Kunze und Ben Havlat. Sie stellten in ihrer Altersklasse über 800 m den 1. und den 2. Platz sicher.
Damit ist die Richtung wieder klar abgesteckt. Der Eine oder Andere hat noch Reserven. Aber die Saison des " Laufens " hat ja erst begonnen.
Was für den Einen das Laufen ist, ist für den Anderen das Fahren. Unsere Susi hat schon wieder im wahrsten Sinne des Wortes "Hummeln im Arsch". Nachdem sie in den letzten Tagen bereits ein mächtiges Radtrainingslager absolvierte, startete sie im Anschluss gleich in Bautzen zu einem Cross- Country Rennen. Und wie sollte es anders sein, sie setzt nahtlos ihre sehr gute Wintersaison mit einem Sieg in Bautzen fort.

Gratulation noch mal an alle Gewinner und Platzierten.

Sport Frei     V. H.                                                                  

PSV-Sportler erfolgreich bei Ostdeutschen Sparkassenmeisterschaften im Skilanglauf

 

Am ersten Märzwochenende fanden in der Sparkassenarena in Oberwiesenthal die Ostdeutschen Meisterschaften im Sparkassenskilanglauf statt.
Da einige Sportler des PSV auch Mitglieder in der BSG der Sparkasse sind, war der PSV sozusagen ebenfalls bei diesem Wettkampf sehr erfolgreich unterwegs.
Die BSG war dieses Jahr mit 5 Teilnehmern am Start. 4 davon sind auch Mitglied im PSV ( Franz, Katja, Thomas, Steffi ). Komplettiert wurde die Mannschaft durch Torsten Randig.
 Mit dieser kleinen aber feinen Mannschaft wurde das bisher beste Ergebnis im Rahmen des Sparkassen- Skilanglaufes erzielt: vier Einzelsiege, eine Bronzemedaille im Einzel sowie einen 2. und einen 4. Platz in der Staffel erliefen sich die Sportler.
Als jüngster Teilnehmer der Mannschaft hat Franz Heinrich bei seinem Wettkampf in der AK Kinder männlich bis 14 Jahre die Konkurrenz auf die Plätze verwiesen.
Katja Richter gewann anschließend das 5 km Rennen der AK weibl. I und sorgte damit gleichzeitig für die schnellste Zeit der Damen über 5 km an diesem Tag.
Ein weiteres hart umkämpftes Rennen war der 10 km Wettbewerb in der Gästeklasse.  (startberechtigt in der Gästeklasse sind Angehörige von Sparkassenmitarbeitern) Mit 8 Sekunden Vorsprung konnte Thomas Richter seinen Dauerrivalen Norbert Strobel von der Erzgebirgssparkasse auf den 2. Platz verweisen.  Doch nicht nur die Gästeklasse der Herren, sondern auch die der Damen wurde von einer Läuferin der BSG der Sparkasse/ des PSV dominiert: Stefanie Randig startete als letzte Teilnehmerin der Einzelwettbewerbe und konnte alle vor ihr gestarteten Teilnehmerinnen der Gästeklasse auf der 5 km Runde überholen.
Das sehr gute Abschneiden der Mannschaft der BSG in den Einzelwettbewerben komplettierte Torsten Randig. Er sorgte für die knappste Entscheidung: mit 0,1 Sekunden Vorsprung sicherte er sich die Bronzemedaille über  10 km in der AK männlich II.
In den Staffelwettbewerben belegte Staffel I mit Thomas/ Torsten/ Katja von 19 Staffeln den 2.Platz. Staffel II mit Franz/ Jürgen Reichmann (kurzfristig „eingekauft“ und ebenfalls PSV) / Steffi kam auf Platz 4 ein.
Mit diesem Ergebnis war das kleine Team  der BSG der Sparkasse Oberlausitz-Niederschlesien die erfolgreichste Mannschaft überhaupt bei den diesjährigen Sparkassenmeisterschaften.
Dazu herzlichen Glückwunsch!

E.H.

9. Vereinsmeisterschaft im Eisstockschießen

Es ist kaum zu glauben. Aber es stimmt. In der ersten Märzwoche haben wir wirklich schon die
9. Vereinsmeisterschaft im Eisstockschießen ausgespielt.
Schwede und Sylvia haben das wieder ganz prima gemanagt. Obwohl…??
Irgendetwas ging in diesem Jahr nicht mit rechten Dingen zu. Abgesehen davon, dass Eisstockschießen schon was mit Zauberei zu tun hat, waren bei dieser Meisterschaft die Resultate etwas verdreht. Unsere Röcke haben uns Männer komplett weggeputzt. Da kann doch nur Meldonium oder anderweitige Absprachen im Spiel gewesen sein. Schwede steht jetzt jedenfalls unter besonderer Beobachtung. Unsere Siegerdamen haben mehr Punkte zusammengeschoben, als unsere Siegermänner. Wie gesagt, alles beobachten…
Bei den Damen konnte Anna ihren Sieg vom letzten Jahr souverän wiederholen und gewann mit der absolut besten Punktzahl (44) nicht nur die Damenwertung. Sie hatte an dem Abend damit die gesamt beste Punktzahl. Den zweiten Platz erkämpfte sich unsere Neueinsteigerin Christiane (32 Punkte). Sie hatte sich wohl die nötige Kondition bei den vergangenen Sachsenmeisterschaften in Oberwiesenthal geholt. Altmeisterin Elke war wieder gut (30 Punkte). Aber in diesem Jahr konnte sie bei der starken Damenkonkurrenz damit nur einen dritten Platz erkämpfen.
Nur Heidrun wahrte den Respekt zu den Männern. Sie schien an diesem Abend nicht die richtige Formel für die Geisterstöcke zu finden. Denn diese hielten überall dort an, wo sie nicht sollten.
Dieses Problem hatte dieses Jahr auch Franz. Als Ex- Sieger hatte er bei dieser 9. Meisterschaft einfach zu viel Kraft. Die Mehrzahl der Stöcke wummste deshalb einfach an die Bande. Dann lagen die Männer ziemlich gut im Mittelfeld zusammen. Heini schob ein gutes Stöckchen mit 28 Punkten. Er wägte sich schon mit der drittbesten Punktzahl bei den Männern auf einem Podiumsplatz. Aber denkste. Vogtus und Clemi hatten mit 30 Punkten beide den 2. Platz erkämpft und damit Heini aus den Plätzen gedrängt. Na wartet… Vereinsmeister 2016 wird unser Oldie Harald mit 42 Punkten. Stolz nahm er den Pokal seines ersten Vereinsmeistertitels in Empfang. Jetzt ist er der Gejagte bei der 10. Meisterschaft im kommenden Jahr.
Die Mannschaftswertung gewann die Mannschaft "Vogtus" mit Anna, Vogtus und Berndi, die alle Spiele gegen die anderen Mannschaften gewannen. Die Teams Heinrich, Schiepe und Clemenz hatten alle ein Spiel gewonnen und teilten sich somit den Platz zwei. Nach einer kleinen Siegerehrung und einem abendlichen Stollensnack waren wir uns einig: Wir treffen uns auf jeden Fall zur 10. Meisterschaft wieder, wo es für jeden Teilnehmer eine kleine Überraschung geben wird.

Eis kalt und Stock Frei   V.H.                                                       10.03.2016
Bilder Ergebnisse

 

Unser Klaus Fichte feierte seinen 80. Geburtstag

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wir übermittelten unserem Klaus Fichte an seinem Ehrentag persönlich die allerbesten Glückwünsche von unseren Vereinsmitgliedern in Waltersdorf in der Sonnebergbaude, wo er sein Jubiläum feierte.
Klaus, wir danken Dir für Deine langjährige Vereinsarbeit und Unterstützung bis zum heutigen Tag. Deine Aktivitäten als Gründungsmitglied eines Teiles unseres Vereines, sowie die jahrelange Tätigkeit als TZ- Leiter, Kampfrichter und Kampfrichter- OB- Mann  bleiben für uns unvergessen. Wir wünschen Dir und Deiner Frau noch viele schöne gemeinsame Stunden in Eurem Leben, weiterhin Fitness, dass Ihr uns noch lange zur Seite stehen könnt.

Ski Heil  V.H.

Traditioneller Wintersaisonabschluss im Zittauer Gebirge

Eine sehr durchwachsene Ski/Wintersaison 2015/16 neigt sich so langsam dem Ende entgegen. Im Zittauer Gebirge konnten am Sonntag die letzten Schneereserven für den Saisonabschlusslauf genutzt werden, um noch mal einen Skiwettkampf zu veranstalten. Beim "Massenlauf" Ski- Cross hatte sich eine kleine  unverwüstliche Sportlerschar von Läufern in Jonsdorf auf den Grenzwiesen zusammengefunden. Sie feierten gemeinsam den Wintersaisonabschluss mit einem Ski oder Crosslauf.
In unterschiedlichen Altersklassen und Streckenlängen starteten die kleinen Gruppen im Massenstart auf den Skispuren eines der ältesten Volksportläufe im Zittauer Gebirge. Die Streckenschnellsten waren Ben Havlat (500m), Jonas Große (1km), Anton Völkel (2 km), Emma Besser (3 km), Liselotte Zein (5 km), Udo Baier (7 km vom TSV Großschönau mit Raketenski), sowie Thomas Richter über 10 km.
Eine interessante Konstellation ergab sich an der Startlinie bei den beiden Hauptläufen der Männer und Frauen. Crossläufer Mirko Querfeld (O-See- Sports) ging nach dem Startschuss mit dem Skiläuferfeld auf die Laufrunde und lieferte sich ein beherztes Rennen mit den Langläufern. Die schwierigen, nassen Schneebedingungen gaben den Langläufern nicht gleich die erwünschten Vorteile. Am Ende gewann Thomas Richter (PSV) den Wanderpokal über die lange Strecke vor Mirko Querfeld, der Max Zein (PSV) auf den 3. Platz verwies.
 Auch bei den Damen hatte die Skifahrerin am Ende die Nase etwas vorn. Die Kandidatin der aktuellen Sportlerumfrage, Ulrike Bräuer (O- See- Sports), hatte sich ebenfalls an der Startlinie zum Crosslauf eingefunden. Sie lief ein gleichmäßiges starkes Rennen bei dem teilweise nicht leichten Untergrund. Sie belegte nach Susann Arnd (PSV) den zweiten Platz. Damit erhielt Susann den viele Jahre gelaufenen Wanderpokal in ihren Privatbesitz. Ihr war es gelungen den glasgemalten Pokal nun endlich das fünfte Mal mit Unterbrechung zu gewinnen.
Glückwunsch an alle Gewinner und Platzierten.
Danke auch an alle Helfer und Kampfrichter, die dazu beitrugen, dass diese alte Veranstaltung am Leben bleibt. Und auf keinen Fall dürfen wir die fleißigen "SCHAUFLER" des Vortages vergessen, welche die 20cm Kunstschneeunterlage schafften, damit wir alle unsere Saisonabschlussfreude hatten

Ski Heil   V. H.                                                                                            07.03.2016
Bilder

Sachsenmeisterschaft 2016
Der PSV Zittau hat wiedermal eine Winterschlacht geschlagen!
(26 Einzelplaketten gingen in das Zittauer Gebirge)

Am letzten Februar Wochenende fanden in Oberwiesenthal die 26. Sachsenmeisterschaften im Skilanglauf statt. Vierzig Vereine hatten sich für diese Meisterschaften gemeldet. Der austragende Verein, der SSV Geyer, musste auf Grund der Schneesituation mit der Meisterschaft an den Fichtelberg ausweichen. Wir hatten eine 2,5 km Schleife mit guten Bedingungen für unsere Rennen zur Verfügung. Die Wachsbedingungen auf Kunstschnee waren wieder so, dass sich mehrere Varianten anboten. Ich denke, wir hatten eine ganz gute Mischung an den Wettkampftagen gefunden, was sich in unseren erkämpften Medaillen wiederspiegelte.
Unsere PSV Skilangläufer errangen bei den diesjährigen Landesmeisterschaften 18 Medaillen. Davon 7 Landesmeistertitel mit Gold, achtmal Silber und dreimal Bronze, sowie einige vierte, fünfte und sechste Plätze waren unserer Erfolgsbilanz zu dieser Sachsenmeisterschaft. Das bedeutete, dass sich der PSV Zittau im Medaillenspiegel auf Platz drei einreihte. Knapp hinter Stützengrün mit 20 Medaillen und Klingenthal ebenfalls mit 18 Medaillen wie wir. Dabei wäre unter besseren Umständen noch einiges mehr drin gewesen. Aber auch wir hatten den Krankenteufel im Rucksack. Damit war es uns nicht möglich, in allen Rennen unsere Bestbesetzungen in allen Altersklassen zu präsentieren.
Doch wir sind überglücklich und sehr zufrieden mit unserem diesjährigen Abschneiden.
Damit zählt der PSV Zittau erneut zu den absolut stärksten Skisportvereinen des Landes Sachsen. Das ist unser schönster Erfolg und vor allem nicht zu übersehen!
Unsere erfolgreichste Starterin war Susanne Arndt, welche mit dreimal Gold nach Hause fuhr. Silvio Clemenz gewann zweimal Gold und einmal Silber. Frank Große erkämpfte sich zweimal Silber und einmal Bronze. Mit zwei Siegen trumpfte Katja Richter auf, die leider krankheitsbedingt am ersten Tag nicht starten konnte. Zweimal Vizesachsen-meister wurde unsere Katrin Voigt. Zweimal Silber und einen vierten Platz erkämpfte sich Ralf Große in seiner willensstarken Manier. Ebenfalls Silber und Bronze und einen fünften Platz erlief sich Vincent Fichte, der damit eine überaus erfolgreiche Saison zum Abschluss brachte. Sachsenmeister wurden erneut unsere Seniorinnen Marion Wündrich, Marina Walther und Ina Kluge, welche sich mit Gold auf dem Siegerpodest feiern ließen. Mit einer Silbermedaille um den Hals und den damit verbundenen Vizesachsenmeistertitel reisten Tim Hausmann und Emma Besser, die am Vortag im Klassikrennen großes Pech hatte, mit einem versöhnlichen Strahlen im Gesicht nach Hause. Ich möchte allen Startern vom PSV Zittau, nicht nur den Medaillengewinnern, ein großes Dankeschön sagen und meine Glückwünsche übermitteln.
Ein großes Dankeschön geht auch noch mal an unsere Quartiereltern vom Schullandheim in Jöhstadt, an die Familie Barthel. Sie haben wieder alles möglich gemacht, dass wir uns gut in unserer kurzen Freizeit erholen konnten. Unterkunft und leibliches Wohl waren wieder Spitze. Danke für Eure Unterstützung. Es war wiedermal ein sehr erfolgreiches und emotionales Vereinswochenende, was wir alle nicht so schnell aus unserem Gedächtnis löschen werden.
Aber dennoch gab es einen Wehmutstropfen, der mich persönlich nicht glücklich macht.
Ich musste an diesem Wochenende eine Entscheidung treffen, die weder von mir getragen wird und auch keinen Sinn hat. Zum ersten Mal in meiner Trainerlaufbahn habe ich solch eine irrsinnige Entscheidung getroffen, die alle Regeln der sportlichen Vernunft außer Kraft setzt. Das wäre mir in meinen besten Trainerzeiten niemals passiert. Niemand hätte vor Jahren meine Entscheidung in Zweifel gestellt. Aber egoistische und unsachliche Diskussionen einiger Eltern haben mich zu diesem unsagbar schweren Fehler gedrängt, für den ich mich bei dem betroffenen Sportler von ganzem Herzen entschuldigen möchte. Leider kann ich diesen menschlichen Irrtum nicht mehr rückgängig machen. Das betrübt mich sehr.
Durch diese Entscheidung, für die es sportlich gesehen überhaupt keinen Grund gab, wurde einem unserer besten, engagiertesten, diszipliniertesten und freundlichsten  Sportler des Vereines, Franz Volker Heinrich das Vertrauen entzogen, seine bisher immer mit Bravour  und vollem Einsatz erfüllte Aufgabe in seiner Staffel auch in diesem Jahr zum Saisonhöhepunkt erfüllen zu können.
Ein Sportler, der für seinen Verein durch das Feuer gehen würde. Wer kann das von sich schon sagen???
Dass mir solch ein Fehler in meinen letzten Trainertagen noch passieren muss, werde ich mir nie verzeihen. Wo hatte ich nur meine Gedanken bei dieser irrsinnigen Entscheidung. Das ist eigentlich überhaupt nicht meine Arbeitsweise und auch nicht professionell.
Wir haben Silber in der neuen Staffelbesetzung bei den Kindern gewonnen.
Darauf sind wir alle ganz stolz und freuen uns sehr darüber. Denn das war unser Ziel in diesem Jahr, unsere Medaille von vor zwei Jahren zu wiederholen.
Aber mit dieser Entscheidung haben wir den Kampf um die Goldmedaille in der alten Staffelbesetzung verloren und einen Stammläufer um seine Medaille betrogen. Die damit verbundene Enttäuschung beim Sportler ist riesengroß und die Entscheidung bleibt für ihn unverständlich.
Solche Situationen im Vereinsleben machen mich krank. So darf man auch nicht mit verlässlichen Vereinskameraden umgehen. Deshalb ist es vielleicht auch Zeit für mich darüber nachzudenken, ob ich nicht vielleicht doch meine Trainerkarriere so langsam an den Nagel hängen sollte.

Ski Heil V.H.                                                                       29.02.2016

Bildergalerien: Tag 1 - Tag 2 - Tag 3

48. Wuchterlauf in Sebnitz  (Bergsteigerlauf)

Für uns ist der Wuchterlauf ja nun schon fast ein Heimspiel. Da wir schon über viele Jahre bei diesem Wettkampf dabei sind, ist das alles sehr entspannt. Die Anmeldung, der Startnummernempfang und die Streckenführung. Das läuft alles mit einer gewissen Ruhe. Da wird eben auch die Strecke für die Kinder erst ein paar Minuten vor dem Start so richtig festgelegt. Aber das ist eben so und das funktioniert.
Ca. 70 Läufer hatten sich in diesem Jahr zum Wuchterlauf eingefunden, obwohl er nicht auf Ski ausgetragen werden konnte, da uns der Schnee ein paar Tage vorher abhanden gekommen war. Neun Mannschaften hatten sich bei den Männern gemeldet um den begehrten Mannschaftspokal zu gewinnen.
Aber ich war eigentlich guter Dinge. Hatten wir doch bei den Männern unsere wohl momentan stärksten Crossläufer am Start. Holm Kunze gewann die Gesamtwertung des Laufes und somit natürlich auch seine Altersklasse. Auch Thomas Richter und Bernd Krostack gewannen ihre Altersklassen souverän. Damit stand dem Mannschaftssieg nichts mehr im Weg. Gratulation an unsere drei Männer, die damit über ihre 10 km jeweils die Schnellsten waren.
Den Männern standen unsere Damen natürlich nichts nach. Auch Katja Richter und Liselotte Zein konnten ihre Kontrahentinnen über ihre 6 km hinter sich lassen und gewannen ihre Strecken. Ein starkes Rennen liefen auch Tim Hausmann und Richard Bachmann, die beide ebenfalls die 6 km zu absolvieren hatten und ihr Rennen mit Platz eins und zwei beendeten. In den Kinderaltersklassen gewannen noch Anne Seemann, Franz V. Heinrich und Finn Seeliger. Zweite Plätze belegten Kevin Schröter, Lucas Kunze, Finn Luca Pihan und Charlotte Richter. Und Bronzemedaillen erkämpften sich Phillip Kunze und Levana Pihan, die sich zwei Biathletinnen aus Pirna geschlagen geben musste.
Am Ende des Rennens hatte sich jeder Teilnehmer wieder seinen Zuckerkuchen und seine Kartoffelsuppe verdient. Der Zuckerkuchen gehört schon fast bei allen Sebnitzer Veranstaltungen traditionell mit dazu. Mein Wettkampfziel ist es beim Wuchterlauf immer auch noch einen Teller der heißen Suppe zu ergattern.
Danke wieder für den schönen Lauf, bis zum nächsten Jahr. So langsam bewegen wir uns auf ein großes Jubiläum zu.

Ski und Berg Heil     V. Heinrich                                     Jan. 2016
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Landesjugendspiele 2016 in Altenberg – 2 Medaillen und weitere tolle Plazierungen

Hervorragende Wettkämpfe verbunden mit tollen Erlebnissen – das waren für 5 Sportler unseres Vereins die Landesjugendspiele in Altenberg.
Die Landesjugendspiele stellen, neben den Sachsenmeisterschaften, den Jahreshöhepunkt der diesjährigen Wintersaison dar. Sie finden alle zwei Jahre statt. Etwa 1.000 Aktive im Alter zwischen sechs und 15 Jahren wetteiferten in zehn Sportarten um die Medaillen mit dem traditionellen Schneekristallmotiv. Rund 600 Plaketten fanden einen neuen Besitzer.
Das dies besondere Wettkämpfe sind, bekamen unsere Sportler schon an den festen Terminen für Trainingszeiten, der Eröffnungsfeier mit entzündeter Flamme, verlesenem Eid der Sportler und Kampfrichter und Feuerwerk, einer Sportlerparty am Samstagabend im Festzelt in Altenberg zu spüren. Geschlafen wurde in tollen Hotels, die Verpflegung war sehr gut organisiert – es war rundum ein sehr schönes und erfolgreiches Wochenende.
Die Starter unseres Vereines waren Anton Völkel (AK 10), Levana Pihan und Nicole Voigt (AK 12) sowie Franz Heinrich und Vincent Fichte (AK 13).
Bereits am Samstag konnten wir beim Vielseitigkeitswettkampf in der freien Technik hervorragende Ergebnisse erkämpfen. Anton belegt in seiner Altersklasse einen sehr guten 5. Platz. Der Sieg in dieser Altersklasse ging an Erik Stephan vom Bertsdorfer SV. Noch ein Stück weiter nach vorn ging es für Vincent und Franz. Sie ließen nur den Sportschülern Luca Pätzold und Julius Lemke Vortritt. Danach holte sich Vincent die Bronzemedaille, Franz wurde knapp dahinter 4. Auch hier stand mit Platz 6 von Tim Czeczine  (Bertsdorfer SV) ein weiterer Oberlausitzer bei der Siegerehrung vorn. Unsere Mädchen Levana und Nicole kamen mit dem Parcours nicht ganz so gut zurecht und belegten die Plätze 11 und 20.
Für den Sonntag hatten wir uns, hochmotiviert vom Vortag, natürlich viel vorgenommen. Mindestens eine weitere Medaille war das Ziel. Auf dem Programm standen die Distanzrennen in klassischer Technik. Unser Anton bewies auf seiner 1,6 km-Runde wiederum großen Kampfgeist und belegte trotz glattem Ski mit kräftigem Doppelstockeinsatz einen ausgezeichneten 5. Platz. Es siegte hier erneut Erik Stephan (Bertsdorfer SV). Bei unseren Mädchen stand der Ski besser, jedoch konnten sie dem hohen Tempo der Spitzengruppe nicht folgen und belegten die Plätze 9 und 18. Für eine große Überraschung sorgte Vincent, der nach einem beherzten Rennen vom Start weg auf Position zwei liegend die Ziellinie überquerte und sich somit hinter Luca Pätzold (SV Stützengrün) die Silbermedaille erkämpfte. Dritter wurde der Klingenthaler Julius Lemke. Franz hatte nach dem Start Pech, als ihm jemand auf den Stock trat, er diesen verlor und somit als letzter der 15 gestarteten Jungs auf die 3 km-Runde ging. Trotzdem gelang es ihm mit großem Ehrgeiz sich auf den 7. Platz vorzulaufen.
Mit 2 Medaillen sowie 3 weiteren Plätzen unter den ersten 6 waren wir sehr zufrieden. Damit können die Kinder hochmotiviert in die Vorbereitung auf die Sachsenmeisterschaften Ende Februar in Geyer gehen.
Mir hat das Wochenende mit Anton, Levana, Nicole, Franz und Vincent sehr viel Spaß gemacht und ich wünsche den Kinder wieder viel Spaß in der kommenden Trainingsphase.


Ines Fichte
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Unvorstellbar aber Wahr
Kreissportbund Bautzen verhindert Regionalmeisterschaft im Langlauf

Am letzten Wochenende durchlebten nicht nur die Langläufer unserer Region einige chaotische und völlig inkompetente Entscheidungen des Kreissportbundes in Bautzen, des Regionaltrainers und einiger verantwortlichen Skiübungsleiter des Regionalverbandes.
Was war konkret passiert. Da die Skisportwetterlage Anfang letzter Woche in den flacher gelegenen Ortschaften unserer Region keine Skisportbedingungen mehr boten, sagte der Veranstalter, die TSG Spitzkunnersdorf, korrekter Weise die Regionalmeisterschaft ab, mit der sie beauftragt war. Daraufhin wurde der PSV Zittau befragt, ob er diese Meisterschaft Im Zittauer Gebirge (Jonsdorf) übernehmen könnte. Nach kurzer Absprache mit den Verantwortlichen vor Ort  wurde die Zusage gegeben, wenn sich die Bedingungen laut Wettervorhersage noch verbessern würden. Bis dahin war das ein ganz normaler Werdegang. Da sich die Schneefälle in unserer Gegend aber wiedermal in Grenzen hielten wurden Einige zum Ende der Woche schon etwas unruhig, obwohl schon am Donnerstag ein Skitraining auf verkürzten Langlaufstrecken stattgefunden hat. Über Nacht zum Freitag waren dann auch erwartungsgemäß noch einmal ca. 10 cm Neuschnee gefallen. Damit stand der Regionalmeisterschaft in der freien und klassischen Technik,  wie bereits ausgeschrieben, nichts mehr im Weg. Aber aus überhaupt nicht nachvollziehbaren Gründen wurden die Regionalmeisterschaften- Ski zu einem drittklassigen Hallenwettkampf herabgestuft. Es wurde festgelegt, dass die Regionalmeisterschaften Ski als Inliner- Vielseitigkeitswettkampf in der Sporthalle in Großschönau durchgeführt wird.
Eine Farce! Bei herrlichen Skisportbedingungen bestreiten die Skisportler ihre Meisterschaften zum wiederholten Male in der Sporthalle. Unvorstellbarer Blödsinn. Ein Wettkampf, der nur im Entferntesten etwas mit Skilanglauf zu tun hat, wo bei weitem auch nicht die Besten ihrer Altersklassen am Start waren und damit geehrt werden, wird zur wichtigsten Meisterschaft unserer Region für die Skisportler bestimmt. Vielleicht sollte man von Seiten der Verantwortlichen darüber nachdenken, ob wir uns solchen Luxus und solch eine Veruntreuung von Mitteln und Entfremdung dieser Veranstaltung leisten können und vor allen Dingen sollten. Denn ein Hallenwettkampf mit einer Belastungszeit von ca. einer Minute für den Athleten rechtfertigt in keiner Weise den Aufwand und die entstandenen Kosten. Aber Geld spielt hier bei solchen Prestigeveranstaltungen scheinbar keine Rolle. Hauptsache es ist verbraten, egal wie. Ich würde aus Vernunftsgründen dafür plädieren, solche Meisterschaften ganz weg zu lassen.
Für eine sportliche Förderung unserer Kinder und Jugend steht den Vereinen allerdings seit Jahren keine finanzielle Unterstützung mehr zu. Da stimmt doch was nicht. Sind hier noch die richtigen Verantwortungsträger an der Basis?
Ich bedanke mich noch einmal beim Kreissportbund Oberlausitz, der dann kurzer Hand die Kreis Kinder und Jugendspiele nach Jonsdorf gegeben hat, damit die skisportbegeisterten Kinder, Jugendlichen, Eltern, Kampfrichter und Veranstalter nicht ganz umsonst seit Mitte der Woche die Vorbereitungen für einen perfekten Skiwettkampf getroffen haben. Danke auch an die fleißigen Helfer, die uns trotz der inkompetenten Entscheidung die Treue gehalten haben. Leider folgten nur wenige aktive Langläufer dieser Einladung. Viele der begehrten Medaillen konnten somit nicht vergeben werden. Schade für die Kinder.
Aber wenn wir unseren Skisport in unserer Region so torpedieren, brauchen wir uns nicht wundern, wenn wir immer mehr zu einer Randsportart werden. Da nutzen auch die vielen fleißigen, ehrenamtlichen Helfer nichts, wenn die Entscheidung gegen den Wintersport gefällt wird.

 

Ski Heil
V. Heinrich

 

Kreis Kinder und Jugendspiele in Jonsdorf

Nachdem der PSV Zittau kurzfristig die KKJS vom Kreissportbund Oberlausitz übertragen bekam, fanden am letzten Wochenende unter sehr guten Schneebedingungen diese Meisterschaften statt. Leider folgten diesem Aufruf aber nur der austragende Verein PSV Zittau sowie der Bertsdorfer und der Spitzkunnersdorfer Skiverein mit einer kleinen Truppe und ein paar wenige Volksläufer. Für die kleineren Rennläufer war es eine Spitzensache. Endlich ein Skirennen mit herrlichen Medaillen und Urkunden vom KSB Oberlausitz.
So glücklich die Kinder waren, so enttäuscht waren die Veranstalter, die einen großen Aufwand für dann so ein mickriges Rennen betrieben haben. Danke Allen, die bis zum Ende mit zur Stange gehalten haben.
Für mich als Trainer und Rennleiter auch völlig unverständlich solch eine schwache Beteiligung. Wir haben nächstes Wochenende die Landes Jugend Spiele in Altenberg. In 14 Tagen fahren wir zu „Jugend trainiert für Olympia“ nach Sayda und dann folgen die Sachsen Meisterschaften in Geyer. Wir brauchen also alle vorher bitter nötig ein paar Rennen, damit wir für die anstehenden Wettkampfhöhepunkte gerüstet sind. Ich kann die Philosophie unserer angeblichen "Skiverantwortlichen" und Eltern nicht mehr nachvollziehen, die unsere Skiwettkämpfe vor der Haustür ignorieren, vor allem wenn wir schon mal Schnee haben. Aber vielleicht sollten wir uns in irgendwelche Sporthallen verkriechen und mit großen Transparenten für den Skisport werben.
17 Meistertitel erkämpften die Skisportler vom PSV Zittau. 8 Titel gingen an den Bertsdorfer Skiverein. Jeweils einen Titel erkämpfte sich der ASVL Waltersdorf, der TSV Spitzkunnersdorf, der TSV Großschönau und der LA Verein Empor Löbau.

Vielleicht können wir beim Nachholetermin für die Kreismeisterschaft (wenn Schnee liegt) mehr Teilnehmer begrüßen und eine Revanche anbieten.

Ski Heil V. H.                                                                                                          18.01.2016

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Folgende Info wurde durch Falk Schwaar am Freitag Abend gegen 21:00 Uhr auf die Seite des Skiverbandes Sachsen eingestellt:

Infotext

Stand: 15.01.2016, 21 Uhr
Hallo liebe Sportfreunde,
die Regionalmeisterschaften finden als Inliner Wettkampf statt, die aktuelle Ausschreibung behält Ihre Gültigkeit (siehe Anlage).
Die Meldefrist wurde auf den Freitag 15.01.2016, 10:00 Uhr verlängert. Nachmeldungen sind nicht möglich.
Helfer für den Aufbau treffen sich bitte 9:00 Uhr in der Halle, die Kampfrichter werden ab 12:30 Uhr benötigt!
Der Regionalausschuss Oberlausitz bedankt sich recht herzlich beim PSV Zittau für die kurzfristige und komplette Vorbereitung von 2 Langlaufwettbewerben. Leider hat uns Frau Holle im Stich gelassen.
! Der PSV wird versuchen am Sonntag (ca. 11:00 Uhr) einen Langlaufwettbewerb für unsere jungen Sportler anzubieten. Die Infos dazu werden am Sonnabendvormittag kommuniziert. Bitte plant euch den Wettkampf mit ein, ich gehe davon aus und hoffe, dass der Laufwettkampf stattfinden kann. !
Mit sportlichen Grüßen
Falk Schwaar
Regionalausschussvorsitzender Oberlausitz
Regionaltrainer Oberlausitz


Ich bin Kampfrichterobmann beim PSV Zittau.
Hier meine Meinung zu dieser Mail:

Als Falk Schwaar am Freitag diese Mail einstellte, war er bereits seit Freitag früh darüber infomiert, dass wir in Jonsdorf beste Bedingungen für die Ausrichtung der Wettkämpfe auf Schnee haben. In seiner Mail vom Freitag abend klingt es allerdings so, als wenn eigentlich immer noch nicht klar ist, ob der Wettkampf am Sonntag auf Skiern stattfinden kann oder nicht. So ein fachmännischer Schwachsinn !!! Was soll das ??
Am Montag bekamen wir als PSV die Anfrage, ob wir kurzfristig die Regionalmeisterschaften ausrichten können. Wir sagten zu. Es gab unsererseits die gesamte Woche nie eine Absage für die beiden Wettkämpfe, da auf Grund der Wettervorhersagen und der Schneeverhältnisse eigentlich bereits im Laufe des Donnerstags klar war, dass die Wettkämpfe auf Schnee stattfinden können.
Nicht Frau Holle hat uns im Stich gelassen. Die war voll auf unserer Seite wie die Fotos zeigen, die ich heute Mittag von den Wettkampfstrecken gemacht habe.
Aber, wer auch immer von den Verantwortlichen, hat die mir völlig unverständliche und inkompetente Entscheidung getroffen, bei besten Wintersportbedingungen die Regionalmeisterschaften für die Skisportler in der Halle als Inliner-Wettkampf auszutragen.

Wenn eine klare Anfrage an unseren Verein gestellt wird und wir eine klare Zusage erteilen, erwarte ich auch klare Absprachen mit uns, was die letzte Entscheidungsfindung über die Austragung des Wettkampfes betrifft. Es kann  dann nicht "am grünen Tisch" und ohne Rücksprache mit dem Verantwortlichen unseres Vereines eine Entscheidung entgegen aller uns bekannten Absprachen getroffen werden.
Das ist absolut inkompetent und unsportlich. Das ist abolut keine Zusammenarbeit. Das ist Ignoranz  und Kindergartenniveau hoch Drei !!!!

Danke an den Oberlausitzer Kreissportbund, der es möglich gemacht hat, dass am Sonntag nun zumindest die Austragung eines Offenen Skiwettkampfes im Rahmen der Kreis- Kinder- und Jugenspiele erfolgt.

Mit sportlichem Gruß
Elke Heinrich

 

 

Plätzchentour  2015


Alle Jahre wieder kommt die Plätzchentour am Heiligen Abend. Pünktlich 10:00 Uhr am 24.Dezember ist Treff an unserer Skihütte in Jonsdorf. Dort treffen sich seit über 25 Jahren die Anhänger der Plätzchentour. Alle Jahre wieder gibt es da die verschiedensten Leckereien so kurz vor dem Heiligen Abend zu verkosten. Es gibt aber mittlerweile auch ganz spezielle Plätzchenprofis, die nur auf der Jagd nach ausgefallenen Backwaren sind. Denn Heidruns Dominosteine oder Elkes Pfefferkuchen sind nun schon langsam einen Spezialität geworden. Da versucht noch der Eine oder Andere für den Weihnachtskaffee ein paar dieser Leckereien zu ergattern. Aber auch sonst gibt es eine Vielzahl von Plätzchen der verschiedensten Backart zu verkosten und zu tauschen.
37 Teilnehmer waren in diesem Jahr erschienen. Natürlich sind davon die meisten unsere Kinder. Denn die Spannung für den Heiligen Abend beginnt mit unserer zünftigen Plätzchentour, wo unter Anderem auch gesungen und musiziert wird. Ja, richtige Skifahrer und Bergsteiger können nicht nur rennen und klettern, nein die können auch richtig gut singen. Wer dann noch ein paar Bonuspunkte für den Weihnachtsmann sammeln will, sagt noch ein oder zwei Gedichte auf. Damit ist ein ganz schönes Programm zu absolvieren. Die Stimmung findet dann nach Kuchen, Glühwein und Kinderpunsch den Höhepunkt, wenn wir bei der Verabschiedung in das Weihnachtsfest unsere Weihnachtssterne in den Himmel schießen. Eigentlich ist es ja nur Einer. Da wir aber solch einen Nebel hatten, haben wir dieses Mal gleich drei in den Himmel geschossen. Mit der Zuversicht vielleicht Einen aufgehen zu sehen. Allen ein FROHES FEST, bis zum nächsten Jahr.

V.H.

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Trainingslager Zwischen Weihnachten und Neujahr

Nach den Festtagen, wo so manch Einer ganz schön einrostet, kommt dann auch wieder die Ernüchterung. Eigentlich wollen wir Skitraining durchführen. Aber eben nur eigentlich. Frau Holle hat verschlafen. So beginnen wir am 28. Dezember bei Regenwetter und 8 Grad im Plus mit einer Laufeinheit und verziehen uns dann in die Halle in Oybin. Nach einem herrlichen Biathlonmatch war unser Auftakttraining schon Geschichte. Die nächsten Tage packten wir unsere Skiroller aus und versuchten uns in der klassischen und in der freien Technik Ersatzweise wie Skiläufer fortzubewegen. Und wir waren nicht die Einzigen. Auch unser Nachbarskiverein musste auf die Sommervariante ausweichen.
So, dann werden wir eben am 31. So richtig Raketen in den Himmel feuern, damit Frau Holle munter wird. Wir hoffen dass es im Neuen Jahr dann vielleicht doch ein paar Flocken macht. Bis dahin allen eine schöne Zeit und einen GUTEN RUTSCH.

V.H.   

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Anwintern beim PSV 2015

Beim diesjährigen Anwintern hatten wir ein straffes Programm zu absolvieren:

  • unsere jährliche Mitgliederversammlung (mit verspätetem Beginn),Alex
  • 25 Jahre PSV, Alex
  • Jahresrückblick in unseren Abteilungen durch die Sektionsleiter
  • Abendbrot
  • „Goldene Skispitze“, Heini
  • Vereinsinternes, Heini
  • 15 Jahre Frauensport; Katja
  • Höhepunkte in Bild und Film, festgehalten durch Kulle
  • Schrottwichteln, Alle
  • Feiern

Das war ein klassischer  Marathon.
Die Sonnebergbaude in Waltersdorf war wieder unser Domizil für die Anwinter -veranstaltung unseres Skivereines. Sportler, Kampfrichter, Streckenposten, Übungsleiter und die Vereinsleitung hatte sich zum traditionellen Saisonbeginn bei Fichtes eingefunden. Eine zünftig eingerichtete Baude empfing uns Skisportler zu unserer Feier. Wieder haben wir in unserer Gemeinschaft ein bewegtes Jahr gemeinsam durchlebt. Ich möchte mich noch einmal bei allen freiwilligen, ehrenamtlichen Helfern ganz herzlich für die vielen geleisteten Stunden für unseren Verein bedanken. Gleichzeitig eröffnen wir heute eine neue Saison. Die 10. Zittauer Gebirgsrangliste wirft ihre Schatten schon weit voraus. Ich wünsche uns auch für die Zukunft viel Gesundheit und Schaffenskraft für unsere gemeinsame Sache.
Nach den ernsten Themen unseres Vereinslebens haben wir an diesem Abend wieder viel lachen können. Es war ein rundum gelungener Abend. Danke dem Hausherren und seinen fleißigen Helfern, die zu unserer vollsten Zufriedenheit für unser leibliches Wohl gesorgt haben.
Mit den schönen Erinnerungen an diese Stunden gehen wir alle in die kommenden Weihnachtstage.
Ich wünsche uns allen eine friedvolle und gesegnete Weihnachtszeit.

Ski Heil
V.H.                                                                                                  20.12.2015
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Silberhochzeit beim PSV Zittau

Zum 25. Mal fand am letzten Sonntag nun schon unsere Vereinsmeisterschaft statt.
Das ist nicht nur Tradition, sondern auch ein Tag des gemeinschaftlichen Zusammenseins. Für die kleinen Teilnehmer geht es hier noch richtig um einen Wettkampf mit viel Tränen und viel Freude. Bei der Jugend ist das Dabeisein und die eigens für unsere Vereinsmeisterschaft geprägte Medaille der Inhalt der Veranstaltung. Die Erwachsenen treffen sich ganz einfach zu einem herrlichen Läufchen und vor allen zu einem gemeinsamen Nachmittag, wo man sich endlich wieder mal untereinander austauschen kann. Es sind ja an diesem Nachmittag nicht nur Sportler in unserer Hütte. Nein, hier treffen sich Kampfrichter, Streckenposten, Eltern, Zuschauer und natürlich unsere Läufer. Ein Wettkampf , der weit mehr ist wie nur ein Wettkampf. Es ist über Jahre hin schon eine Veranstaltung, wo sich unsere Vereinsmitglieder einfach mal gemeinsam zu einem gemütlichen Nachmittag unter sich treffen können. Dass wir in diesem Jahr auch noch den dritten Advent und Große Ralf seinen Geburtstag vor Ort feiern konnten, machte die Veranstaltung noch schöner.
Am Schönsten wäre es natürlich gewesen, wenn wir ein paar Flocken Schnee bekommen hätten. Aber das war uns leider nicht vergönnt. So ging es wieder zu Fuß auf unsere 500 m und 1 km Runde in die Schwarze Tülke.
Am Vormittag gab es noch kräftigen Regen. Am Start gegen 14:00 Uhr wollte uns sogar mal ganz kurz die Sonne einen kleinen Jubiläumsgruß schicken.
Es hatten sich wieder 45 Läufer zu ihrem vereinsinternen Stelldichein getroffen und wetteiferten alle um die Wanderpokale und die "Kleinen Medaillen".
Schade für Diejenigen, die sich diesen kleinen Höhepunkt entgehen ließen,
egal ob als Zuschauer oder „Mitmacher“.
Selbst unsere Gästeklasse war besetzt. Udo Baier vom TSV Großschönau, der uns über viele Jahre die Treue hält, konnte hier als Sieger sein Läufchen beenden. Er erreichte vor Titus Koch (DAV) das Ziel in seiner Kategorie. Im größten Starterfeld des Wettkampfes, bei den Kindern in der AK bis 7 Jahre männlich über 500m, gewann Jonas Große mit nur 7 Sekunden vor Philipp Kunze und 9 Sekunden vor Siljan Roscher.
Bei unseren kleinsten Damen gewann Hanke Fichte souverän vor Charlotte Richter und Ronja Randig.
Spannend waren auch die Rennen über die 1 km in der AK 8/9 männlich wie weiblich. Bei den Jungen siegte Lucas Kunze knapp mit 6 Sekunden Vorsprung vor Finn Seeliger, der wiederum nur eine Sekunde schneller war als Anton Völkel, der damit seinen Wanderpokal vom letzten Jahr weitergeben musste.
Auch Medea Reichel bei den Mädchen über 1 km konnte sich nur mit 7 Sekunden von Grete Seeliger absetzen, die somit vor Chiara Müller Zweite wurde.
Gustav Mai machte über die 2 km nicht viel Federlesen. Er gewann klar vor Tobias Egger und Kevin Schröter seinen Pokal. Bei den Mädchen über diese Distanz ging es dagegen sehr hauchdünn zu. Ganze zwei Sekunden konnte Nicole Voigt zwischen sich und Levana Pihan bringen, die ihr dicht auf den Versen war und somit den 2. Platz belegte.
Bei den Kindern über die 3 km war es dann wieder eine klare Sache für die Sieger. Bei den Jungen gewann Tim Hausmann vor Franz V. Heinrich und Yasin Bläser. Bei den Mädchen wurde Anna Seemann Vereinsmeister vor Hannah Andersch.
Unsere anderen Vereinsmeister waren:
Richard Bachmann, Liselotte Zein, Tina Krostack, Thomas Richter, Susann Arndt, Holm Kunze, Kathrin Voigt und Frank Große, der auch die Goldene Laterne für ein Jahr in seinen Besitz nahm. Unsere Schildkröte aus Bleikristall verdiente sich Peggy Pfeiffer. Finn Luca  Pihan konnte als jüngster Teilnehmer mit einer tollen Plüschfigur nach Hause gehen.
Unsere Glücksfee Ronja Randig hatte bei unserer Tombola alle Hände voll zu tun. Die beiden Hauptpreise in diesem Jahr gingen zum wiederholten Male an Lotti Zein   (Riesentasche) und Jeremy Hähnel mit einem Paar Langlaufski. Glückwunsch allen Siegern und Gewinnern.
Ich denke, wir hatten wieder alle einen schönen, gemeinsamen Nachmittag. Dafür sage ich allen noch einmal Danke.
Ich denke, es ist auch immer wieder ein Geschenk, wenn Mutti und Vati gemeinsam mit ihren Kindern eine solche gemütliche Veranstaltung erleben und genießen können, wenn wir als Verein ab und an mal nur unter uns sind. Das ist ein schönes Gefühl, wenn man sich an solch einem Nachmittag nur mal für unsere Skifamilie einbringen kann. Rosi und Frank sorgten mit der Verpflegung und dem Glühwein für das nötige Wohlempfinden. Der Duft der Verpflegung wird hoffentlich noch lange in der Hütte liegen. Danke auch an alle Mitwirkenden.         
Auf zum nächsten Jubiläum!

Ski Heil  V.H.
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9. Alle-Gipfel-Tour  zum Reformationstag mit Teilnehmerrekord


Vielleicht war sich der eine oder andere Wettkämpfer der Bedeutung des Tages bei seinem Start über die Alle Gipfel Tour gar nicht so recht bewusst. Aber Luther hätte sicherlich nichts dagegen gehabt. Denn wer an diesem Morgen zu der diesjährigen Tour aufgebrochen ist, war auf göttlichen Wegen in einer traumhaften Natur  unterwegs. Die ersten Starter waren traditionell die Wanderer. Bei herrlicher Morgenluft und der aufgehenden Sonne marschierten die Ersten in Richtung der Felsenwelt in Jonsdorf und hatten als ersten Kontrollpunkt den Nonnenfelsen zu erreichen. Malerisch schön lag noch ganz unberührt die Natur den Wanderern zu Füßen. Die bunte Herbstlandschaft ließ sich in den Augenblicken des Gehens gar nicht so richtig im Gedächtnis einfangen. Das war Balsam für Körper und Seele. Einen solch schönen Wettkampftag zum Saisonabschluss hatten sich die Teilnehmer verdient.
Denn was wir am Anfang der Veranstaltung noch nicht wussten, war am Ende eine
„Alle- Gipfel- Tour“ mit neuem Teilnehmerrekord.
98 Teilnehmer hatten sich auf die verschiedensten Runden quer durch das Zittauer Gebirge gemacht. Für einen Außenstehenden war es nicht nachvollziehbar, dass aus allen Himmelsrichtungen Wanderer, Radfahrer oder Läufer durch das Gebirge hetzten.
Denn die Alle- Gipfel-Tour hat ihren ganz besonderen Reiz. Hier kann jeder Teilnehmer nach seiner eigenen Streckenkenntnis die vorgegebenen 7 oder 10 Gipfel selbst erobern.
Das tat natürlich auch Jeder auf seine Art.
Die Einen rannten sich die Beine „krumm“ und stellten einen neuen Streckenrekord auf und Andere wanderten bis zur Finsternis, auch wenn dabei der eine oder andere Weg mehrmals gegangen wurde.  Aber das ist eben die Alle- Gipfel- Tour mit ihren ganz speziellen Reizen.
Da finden wir die Jüngsten der Tour, Charlotte Richter und Anton Randig (beide PSV und 6 Jahre), die mit ihren Vätern die 7 Gipfel im Wanderschritt bezwangen. Oder Tim Hausmann der als jüngster Läufer (12 Jahre) alle 10 Gipfel erreichte. Sowie die erfahrenen Wanderer Sven Böttger und Frank Förster (beide DAV Zittau), die bereits zum dritten Mal alle 10 Gipfel in der Zeit von 5:12:40 Std. absolvierten und dafür die Ehrenwandermedaille in Bronze erhielten. Diese Auszeichnung erwanderten sich in diesem Jahr auch noch die Sportfreunde Mario Menzel und Michael Krömer, ebenfalls vom DAV Zittau.
Bei den Läufern und Bikern ging es wieder um jede Sekunde.
Den Lauf über die 10 Gipfel bei den Männern gewannen die bisherigen Streckenrekordinhaber
Bernd Krostack und Holm Kunze vom PSV Zittau mit einer neuen Rekordzeit von 2:50:34 Std. Trotz Krämpfen in den Beinen gelang den Beiden dieser sagenhafte Lauf.
Die Kategorie Männer ü 40 Jahre und 7 Gipfel gewann das Team Thomas Philipp und Lutz Biastoch. Bei den Frauen über 7 Gipfel ging der Sieg an Katrin und Nicole Voigt vom PSV Zittau. Franz Volker Heinrich und Liselotte Zein (beide PSV) gewannen die Kategorie Mixed über 7 Gipfel. Bei den Senioren (120 Jahre) über 5 Gipfel hießen die Sieger Werner Hänisch (DLRG Zittau) und Jan Lozowik (Kelchsteiner), die damit gleichzeitig einen neuen Streckenrekord markierten.
Die Radfahrer konnten den bestehenden Rekord aus dem Jahr 2013 nicht gefährden, obwohl die Sieger in der Kategorie Männer Thomas Heinze (ASLV Waltersdorf) und Jirka Svorc (Bigshock) ihm sehr nahe kamen. Neue Bestzeiten in den Kategorien Rad weiblich stellten Susi Arndt und Katja Richter (beide PSV) und Rad mixed  Dirk und Claudia Leowenau (beide DAV Zittau) auf.
Nach dem Rennen gab es wieder sehr viel zu berichten. Nur unsere Zeitkampfrichter hatten von dem herrlichen Wettkampfwetter nicht viel. Frühstück und Mittag standen noch auf dem Tisch. Heute hatten wir alle Hände voll zu tun. Als unser Tag zu Ende ging, war die Sonne schon lange untergegangen. Danke an alle Kampfrichter und Streckenposten auf den Gipfeln mit ihren Stempeln und den kleinen Überraschungen.
 Dann bis zum nächsten Jahr  wenn es heißt, Start zur 10.“Alle- Gipfel- Tour.

 

Ski und Berg Heil V. H.

2015 Rekord 10 Gipfel Lauf: 1422 HM, ges. 26,63 km
2015 Wandern 10 Gipfel: 1549 HM, ges.31 km
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9. Zittauer Gebirgsrangliste


Am letzten Wochenende ging mit dem Walter- Thomaslauf wieder ein erlebnisreiches Wettkampfjahr in der Zittauer Gebirgsrangliste zu Ende. 10 Wettkämpfe konnten durch den Veranstalter, über ein Jahr verteilt, durchgeführt werden. Ein Vielseitigkeitsprogramm, das weit und breit nicht nur im Volkssport einmalig ist.
Skiläuferische Fähigkeiten, Ausdauer im Crosslauf, Gleichgewicht beim Inlinern, Geschicklichkeit beim Mountainbiken und Koordination und Sprintfähigkeit beim Treppenlauf. All das wird über das Jahr verteilt den Ranglistenteilnehmern abverlangt. Das bedeutet, es ist eigentlich nie langweilig in dieser Wettkampfserie.
Natürlich muss sich das dann für die“ Durchhalter“ in der Rangliste auch lohnen. Gepunktet wird bei jedem Wettkampf. Kleine taktische Schachzüge kann jeder über das Jahr selbständig einbauen. Wer an allen Wettkämpfen teilnehmen kann, hat sich schon einen kleinen fairen Vorsprung geschaffen. Das macht diese Serie ja erst so interessant. Denn manchmal gelingt es dem Einen oder Anderen erst im allerletzten Wettkampf, sich seine Punkte für den Gesamtsieg dieser Serie zu sichern.
So war es in diesem Jahr.
Frank Große (PSV Zittau) konnte mit seiner Teilnahme am Thomaslauf den bisher führenden Spitzenreiter Thomas Rönsch (Bertsdorfer SV) im wahrsten Sinne des Wortes auf der Ziellinie abfangen und gewinnen. Damit war der Ranglisten König des Zittauer Gebirges ermittelt. Er war selbst überrascht, dass er als Gesamtsieger, gemeinsam mit unserer Königin auf dem obersten Treppchen Platz nehmen durfte.
Mit 393 Punkten von 400 möglichen siegte unsere Katrin Voigt vom PSV Zittau in diesem Jahr wieder ganz souverän vor ihren beiden Clubkameradinnen Katja Richter und Rica Hänel. Ein kleines Bleikristallgeschenk von Joska ist dann der Lohn der Mühen.
Der Prinz und die Prinzessin des Zittauer Gebirges sind in diesem Jahr zwei Sportler, die auch noch niemals diesen Titel erkämpfen konnten. Tim Hausmann und Nicole Voigt (beide PSV Zittau) konnten ihre Bleikristalltrophäen  in Empfang nehmen.
Spannend ging es natürlich auch in den einzelnen Altersklassenwertungen zu. Viele Male verschoben sich im Jahresverlauf die Platzierungen. Eine Urkunde erhalten die ersten Sechs in den jeweiligen Altersklassen, wenn sie mindestens drei Wettkämpfe absolviert haben. Eine Bleikristallmedaille verdient sich der Athlet, der mindestens fünf Wettkämpfe nachweisen kann. Wer sieben Wettkämpfe in seiner Serie hat, wird mit einem „Ich war dabei“ T- Shirt belohnt.
Glückwunsch an alle Teilnehmer und vor allem an alle Sieger dieser abgeschlossenen Ranglisten Serie.
Die Sportlerzeit ist schnelllebig. Denn bereits nächste Woche beginnt die 10. Zittauer Gebirgsrangliste mit der „Alle- Gipfel- Tour“. Start und Ziel ist wieder an der Skihütte vom PSV Zittau.

Ski und Berg Heil V.H.                                                                             20.10.2015

Bilder Thomaslauf und Siegerehrungen

41. Walter- Thomas- Lauf


In diesem Jahr mussten wir von unserem Traditionstermin, dem letzten Wochenende im Oktober, abweichen.
Vereinsinterne Terminüberschneidungen konnten in diesem Jahr nicht unter einen Hut gebracht werden. Schade. Aber wir sind der Meinung, wer unbedingt am Thomaslauf dabei sein wollte, der konnte sich den veränderten Termin auch langfristig einplanen, da wir schon vor vielen Wochen die Terminänderung bekannt gegeben hatten. Und für die Sportfreunde, die am diesjährigen Lauf nicht teilnehmen konnten, ein Trost: im nächsten Jahr wird es den 42. zum alt gewohnten Termin wieder in Jonsdorf geben.
Das Starterfeld war in diesem Jahr überschaubar. Bei Nieselwetter und Nebel sah es in den Morgenstunden so gar nicht nach einem angenehmen Läufchen aus.
Aber gegen 11:00 Uhr zum Start hatten sich doch eine Schar Läufer am Kittschuppen in Jonsdorf eingefunden. Bekannte Namen wie Holm Kunze, Mirko Querfeld, Matthias Aust, Ralf Große, Bernd Krostack, Katja Richter, Katrin Voigt oder Werner Hänisch, um nur einige zu nennen, hatten sich in die Startlisten eingetragen. Das versprach natürlich auch wieder eine hohe Qualität des Laufes.
Pünktlich 11:00 Uhr erfolgte der Startschuss, den der Sohn von Walter Thomas abfeuerte. Damit gingen wie immer alle Läufer, ob groß oder klein, gemeinsam auf die verschiedenen Strecken. Verständlicher Weise waren natürlich vom austragenden Verein, dem PSV Zittau, die meisten Läufer am Start.
So war es auch kein Wunder, das bei den fast vereinsinternen Rennen in den kleinen Altersklassen unsere PSV Läufer als erste die Ziellinie überquerten. Nur einem Bertsdorfer Mädchen gelang es, die Siegerserie der PSV Kinder und Jugendlichen zu unterbrechen.
Sieger über die 800m wurde bei den Jungen Lucas Kunze und bei den Mädchen Charlotte Richter. (beide PSV Zittau,) wobei Charlotte nur mit einem Wimpernschlag von 0,6 Sekunden vor Mia Schmidt (OSV Zittau) das Ziel erreichte.
Über die 2 km gewann bei den Jungen Gustav Mai (PSV) und bei den Mädchen siegte mit der Einstellung des bestehenden Streckenrekordes von Emma Besser, Alexandra Hoffmann vom Bertsdorfer SV.
Die 4 km Strecke absolvierte als Erster Tim Hausmann vor Franz Volker Heinrich und Yasin Bläser, alle vom PSV.
Emma Besser gelang ein kleines Husarenstück. Sie konnte den zehn Jahre alten Streckenrekord von Sandra Geldner (SC Kottmar) nun endlich mal knacken. Sie gewann somit ihre Strecke vor Anna Seemann (beide PSV).  Auch die beiden Altersklassen Jugend männlich und Jugend weiblich gingen an den PSV. Dennis Voigt und Liselotte Zein konnten die Siegerpokale in Empfang nehmen.
Ein spannendes Rennen gab es über die 9 km bei den Männern. Hier gewann dann am Ende der Routinier  Matthias Aust von der HSG Turbine Zittau vor Hagen Zein PSV Zittau, der hier einen ganz starken Lauf hinlegte, sowie vor Mirko Querfeld vom O- See Sports. Bei den Damen über die 9 km gewann in diesem Jahr Katja Richter, die damit den Wanderpokal, der zum 40.Jubiläumslauf gestiftet wurde, in Empfang nehmen konnte. Der zweite Platz ging an Ines Richter ebenfalls vom PSV Zittau. Kathrin Voigt (PSV) gewann die 9km bei den Frauen über 41 Jahre. Hans Zosel (OSC Löbau) hieß der Sieger über die 9km bei den Männern über 61 Jahre.
Auf der kurzen Strecke für die Senioren über 61 Jahre konnte Werner Hänisch DLRG Zittau die schnellste Zeit vorweisen.
Die Herausforderung beim Thomaslauf ist natürlich der 16 km Lauf mitten im Herzen des Zittauer Gebirges. Hier geht es nicht nur um schnelles Laufen. Hier geht es vor allem um die Kondition, diesen Lauf mit seinen bergläuferischen Extremen gut zu überstehen. Nicht umsonst ist es der Bergsteigerlauf im Zittauer Gebirge.
Umso schöner war es in diesem Jahr, das seit langem wieder einmal ein ganz schneller Bergsteiger ganz oben auf dem Treppchen stand. Thomas Richter (PSV Zittau/ KG Edelroller) gewann die Altersklasse 31- 40 bei den Männern über die 16 km.
Der Schnellste an diesem Tag über die 16 km war Holm Kunze (PSV)  in der Altersklasse 41- 50 Jahre. Er war nicht nur schnell. Da er vom Start an ein sagenhaftes Tempo vorlegte, verbesserte er auch den Altersklassen- Streckenrekord von Steffen Otto aus dem Jahr 2006. Damit konnte auch Holm den Bleikristall Wanderpokal für ein Jahr in seinen Besitz nehmen.
Auch Bernd Krostack (PSV) gelang über die 16 km Distanz ein Streckenrekord in der Altersklasse Männer ü 50. Er gewann sein Rennen und löste den bestehenden Streckenrekord aus dem Jahr 2006, gehalten von Reinhard Petzold (BLV), ab.
Alles in allem war es wieder ein spannendes Rennen. Die Preise sind vergeben. In einem Jahr treffen wir uns wieder wenn es heißt: „Auf geht es zum 42. W.- Th.- Lauf“!

Berg Heil  V. H.                                                                                          19.10.2015

8. Nonnen -Treppenlauf

Mit 73 Teilnehmern zum diesjährigen Nonnen Treppenlauf waren wir wieder ganz gut besetzt. In den Kinderklassen war unser Verein, der PSV Zittau, am stärksten vertreten.
Der Treppenlauf, das ist schon ein Rennen, das nicht Jeder liebt. Aber auf der anderen Seite ist es auch ein Rennen, was ganz extrem anders ist. Das hat sich auch der Bertsdorfer Verein gesagt, der mit 18 Teilnehmern am Start war.
Der Treppenlauf, der um den Berggasthof Nonnenfelsen führt, verlangt nicht nur läuferisches Stehvermögen. Nein, hier muss man ganz konzentriert beim Laufen bleiben. Denn die Geschwindigkeit ist sowohl bergan als auch bergab sehr hoch und jede Treppenstufe hat ein unterschiedliches Format. Also, alles nicht ganz einfach.
Am Ende muss man sich auch enorm überwinden, wenn es kurz vorm Ziel, an der Schluchtwand vorbei, hinauf geht. Da sind jedem Läufer die Schmerzen anzusehen.
Manch ein Besucher der Gaststätte konnte nur schwer verstehen, wie man sich so etwas antun kann.
Aber die Läufer sehen das anders. Vor allem Diejenigen, die um die Siege oder gar um die Streckenrekorde laufen.
Zwei Streckenrekorde wurden in diesem Jahr auf der 800m Strecke verbessert. So gelang es Tim Hausmann (PSV Zittau), den seit zwei Jahren von Franz V. Heinrich gehaltenen Rekord gehörig nach unten zu korrigieren. Auch Emma Besser (PSV) konnte ihren eigenen Rekord vom letzten Jahr noch einmal unterbieten. Glückwunsch für diese schnellen Läufe.
Über 300m rannte Erik Groß (Bertsdorfer SV) nur zwei Sekunden an dem bisherigen  Rekord von Erik Stefan (BSV) vom letzten Jahr vorbei. Auch bei den Mädchen verfehlte Hanka Fichte (PSV) nur mit drei Sekunden die bisherige Bestmarke von Alexandra Hoffmann (BSV) über die 300m.
Auch der Rekordversuch von unserem Holm Kunze (PSV) verfehlte nur ganz knapp, mit nur drei Sekunden, die seit dem ersten Lauf bestehende Bestzeit von Christian Otto (BSV), seine Zielstellung. Schade, schade, schade! Aber so knapp ist das manchmal im Sport. Christian Otto hat da eine Zeit über die lange Strecke (1800m) vorgelegt, die nicht so leicht zu knacken ist.
Aber herrliche Preise und Medaillen versöhnten die geschundenen Sportler dann wieder mit dem Lauf. Und nicht nur die, die auf dem Podest standen, erwartete ein Geschenk. Alle, die ins Ziel kamen wurden mit einem oder auch zwei Stück selbstgebackenem Oberlausitzer Kuchen verwöhnt.
Wir bedanken uns nochmal bei den Sponsoren der Gutscheine für die Sieger in den einzelnen Altersklassen: den Ski Hagens aus Zittau und der Sonnenbergbaude aus Waltersdorf.
Ein Danke auch an den Berggasthof Nonnenfelsen, der uns wieder bei dem Wettkampf mit seiner Beherbergung unterstützte und uns zusätzlich noch den Abendimbiss für die Trainingslagerkinder des PSV zur Verfügung stellte.
Rund um wieder eine schöne Veranstaltung bei herrlichem Herbstwetter.
Wir freuen uns schon auf den nächsten Lauf im Jahr 2016, der vielleicht schon der vorletzte Lauf im Nonnengebiet sein wird.
Glückwunsch an alle Sieger und Platzierten.
Danke an alle Kampfrichter und Kuchenbäcker für das gute Gelingen.

Sport Frei!     V.H.                                                                           07.10.2015

Ergebnisse

Die Sebnitzer starteten am vergangenen Wochenende einen ganz besonderen Wettkampf, nämlich den

Sebnitzer  Rucksacklauf/   Zwei Welten- Ein Wettkampf

Nach genau zehnjähriger Pause erfuhr der etwas außergewöhnliche Lauf mit dem 11. Berganlauf eine Neuauflage.
Streckenlängen von 2,2 und 1,8 km waren ausgeschrieben. Dabei konnte die lange Strecke als Sprint mit einem 2 kg Rucksack für die Frauen und einem 3 kg Rucksack für die Männer gelaufen werden. Das ist alles noch im Bereich des Möglichen. Aber auch diese 2,2km mit 180 Hm wollen erst mal durchgeballert werden. So ganz frisch sahen auch die Sieger auf dem Gipfel des Kaiserberges nicht mehr aus.
Aber auch die ganz harten Männer und Frauen fanden sich am Start am Urzeitpark ein. Das waren die Läufer, die sich der sogenannten Hütten- Challenge stellten.
Das waren die Athleten, die schon am Start ein schmerzverzerrtes Gesicht hatten.
Denn der Rucksack der Frauen musste mit 16 kg und der der Männer mit 19 kg beladen sein. Damit ging es dann Richtung Kaiserberg.
Von uns waren Katja und Thomas Richter auf diese Hütten- Challenge Strecke gegangen. Ein Rennen, wo man schon nach kurzer Zeit nur noch mit sich und dem inneren Schweinehund hadert. Katja lief die gesamte Strecke durch und konnte am Gipfel ihrem Sieg entgegenlaufen. Gratulation, das war der Hammer !
Thomas war mit seiner Startnummer so ziemlich am Ende des Feldes ausgelost worden. Gestartet wurde aller 30 Sekunden im Einzelstart. Ein paar durchtrainierte Radsportler hatten sich auch am Start eingefunden, die einen sehr fitten Eindruck machten.
Aber was hilft es. Erst mal müssen sie alle nach oben. Und das tat Thomas sehr gut. Einige Läufer hatte er auf seiner Strecke eingefangen. Mit großem Einsatz kämpfte er sich nach oben. Aber er konnte nicht sagen, auf welchem Platz er im Ziel eingelaufen war, obwohl es optisch sehr gut aussah. Das einzige was ihm am Ziel empfing, war ein Läufer, der seinen Rucksack mit Bier beladen hatte und es nun oben an alle Läufer verteilte. Auf jeden Fall hatte dieser Läufer beim Abgehen nicht mehr viel zu schleppen. Das genaue Ergebnis von Thomas werden wir wohl erst bei der Siegerehrung erfahren. Da müssen wir uns überraschen lassen.
Bei den Kindern war es etwas einfacher. Sie starteten an der Forellenschänke und liefen den Erwachsenen hinterher, auf den Kaiserberg. Ganz voran kam Tim Hausmann, der klar seine Altersklasse gewann. Auch Franz V. Heinrich lief heute wieder ein Rennen, bei dem man hinschauen konnte. Auch er siegte in seiner Altersklasse. Nicole Voigt war das schnellste Mädchen auf dem Kaiserberg. Aber da es nur eine gemischte Wertung gab, wurde sie hinter Franz auf Platz zwei geehrt.
Dann endlich die Siegerehrung. Unsere Platzierungen waren ja soweit klar. Doch wo war Thomas. Der dritte Platz wurde aufgerufen u n d nichts. Der zweite Platz wurde aufgerufen u n d nichts. Da schwanden bei Thomas schon die Hoffnungen. Doch bloß Vierter oder Fünfter von den 25 gestarteten Männern über die Challenge. Sch…
Doch da tönte es aus dem Lautsprecher: „Platz 1 vom PSV Zittau für Thomas Richter“. Ein Vereinsjubel begleitete ihn auf das Siegerpodest. Man, das war ja saustark !
Vor allem waren die Preise bei dem Wettkampf "SAUSTARK". Danke dem Veranstalter und dem Sponsor ( Dresdner Hütte ) dafür.
Thomas erhielt für seinen Sieg den Hauptpreis. Es war ein Rucksack der Kaika 75 im Wert von 350.- €. Auch Katja gewann einen Rucksack von VAUDE im Wert von knapp 200.- €. Alle weiteren Altersklassensieger auf der langen Strecke bekamen ebenfalls Markenrucksäcke. Auch die Plätze zwei und drei wurden noch reichlich beschenkt. Das war sagenhaft. Ich kam mir vor wie im Westen.
Bei den Kindern erhielten die ersten Drei einen Pokal mit Urkunde und einen Sachpreis aus der Dresdner Hütte im Wert von 20.- €.
Also, wer hier mit dabei war, für den hat sich die Schinderei so richtig gelohnt.
Glückwunsch allen Siegern und Platzierten. Das sind einfach die schönsten Momente eines Sportlers. Aber die werden Keinem geschenkt.
Schade nur, dass wir uns den Hauptpreis durch die Lappen gehen lassen mussten.
Der schnellste Mann auf der Sprintdistanz erhielt zusätzlich zum Rucksack als Streckenschnellster noch einen Profi Bosch Bohrhammer im Wert von ca. 300.- €.
Wo waren unsere schnellen Männer???
Geärgert habe ich mich auch, dass so viele eingeladen Kinder und Jugendliche den Wettkampf abgesagt haben. Nicht nur, dass sie da echt in jeder Hinsicht was verpasst haben. Nein, sie haben lieber eine private Nebensächlichkeit dem Vereinsinteresse vorgezogen. Und das geht gar nicht. Aber ich werde bei der nächsten Bestückung der Trainingslager am Bergwitzsee in Radis oder im Skiheim am Räumicht  genau darauf achten, wer immer seinen Verein und seinen Einsatz an erste Stelle stellt. Derjenige wird dann auch als Auszeichnung dabei sein.
Unsere ehrenamtliche Arbeit als Übungsleiter ist kein Spaß und kein Witz. Das haben scheinbar einige Vereinskameraden vergessen.
Sport ist immer noch gnadenloser Kampf. Wer das nicht glaubt, sollte im nächsten Jahr sich einfach mal den 12. Sebnitzer Rucksacklauf    A N S C H A U E N.

 

Sport Frei    V. H.                                                                            28.Sept. 2015
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Überzeugendes Vereinsresultat beim diesjährigen Seidelsberglauf

Bei herrlichem Herbstwetter zog es viele Crossläufer zum diesjährigen 26. Seidels-
berglauf mit einem neuen Teilnehmerrekord.
Aber auch unser PSV Zittau stellte einen neuen Rekord auf. Unsere Läufer gewannen 11 Einzelstrecken und demonstrierten einmal mehr, dass der PSV Zittau nach wie vor zu den besten Laufvereinen unserer Region gehört. Hier am Seidelsberg waren wir der beste Verein, Dank des Einsatzes unserer Läufer. Dabei hatten wir sogar noch weitere Reserven auf den einen oder anderen Sieg. So fehlte Liselotte Zein, die in diesem Jahr bei allen Rennen im Gebirge die Nase vorn hatte, verletzungsbedingt. Auch Max Pürschel wäre in seiner Altersklasse um den Sieg gelaufen. Aber wir können dennoch sehr zufrieden sein.
Erfreulicher Weise haben wir uns auch noch mit einer Vielzahl von Läufern auf den Plätzen zwei und drei eingefunden. Vor allem unsere kleinsten Läufer, wie Janko Fichte, Phillip Kunze, Charlotte Richter  oder Hanka Fichte hatten keine Angst vor der Konkurrenz und gewannen ihre gut besetzten Altersklassen. Prima!!!
Aber auch die zweiten Plätze von Ronja Randig, Ben Havlat, Grete und Finn Seeliger sowie von Emma und Luis Klausch waren eine feine Sache. Den Reigen der Zweitplatzierten beendet Rica Hänel über die 3,5 km.
Erwähnen muss ich auch die Plätze drei von Anton Völkel, Lucas Kunze, Bruno Völkel und Edith Besser, die sich ihren Erfolg mit hohem Einsatz erkämpft haben. Weitere Drittplatzierte waren Jonas Große, Kevin Schröter, Vincent Fichte, Anna Seemann und Jana Kunze.
Die Siege von Nicole Voigt, Tim Hausmann, Emma Besser und Dennis Voigt waren fest eingeplant.
Hervorheben muss man auch den Gewinn des Gesamtpokales der schnellsten Frau durch Katja Richter. Sie verwies mit einer glänzenden Kampfleistung ihre schärfste Tageskonkurrentin Susi Pawel am Abschlussberg auf den zweiten Platz.
Auch bei den Männern gab es das heiße Duell um den Wanderpokal. Bis in die letzte Runde kämpfte Holm Kunze mit zwei Mitstreitern um den Gesamtsieg. Torsten Pawel musste am letzten Anstieg abreisen lassen, als Holm noch einmal einen mächtigen Antritt wagte um die Konkurrenz abzuschütteln. Aber Patrik Letsch aus Erfurt blieb ihm auf den Versen und konnte am Ende des Rennens noch einen Tick zulegen. Er gewann vor Holm die Gesamtwertung in einem bis zum Ende dramatischen Rennen.
Holm Kunze und Katrin Voigt gewannen beide Ihre Altersklassen und rundeten somit unser hervorragendes Ergebnis ab.
Gratulation an alle Sieger und Platzierten. Bis zum nächsten Rennen an der Nonne.

 

Sport Frei   V.H.                                                                              September 2015
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Kampfrichterausflug 2015

Am 20.09.2015 war der traditionelle Kampfrichterausflug angesetzt. Mitten in der Nacht (8:00 Uhr) ging es mit zwei Kleinbussen Richtung Sächsische Schweiz. Mit Siegfried Vetter und seiner Frau war diesmal auch ein alter Haudegen mit von der Partie. In Wehlen wurde ein Raddampfer bestiegen, welcher uns durch das schöne Elbtal nach Königstein brachte. Ziel des Ausfluges war die Festung Königstein, welche wir mit Hilfe von Bus und Tschu-Tschu-Bahn erreichten. Früher wären wir da hoch gelaufen. Aber wir sind halt alle nicht mehr die Jüngsten. Den Lift in die Festung haben wir uns dann aber doch verkniffen. Volker als Stammgast auf der Festung konnte mit seinen einführenden Worten auf die Besonderheiten und Sehenswürdigkeiten hinweisen. Ich musste feststellen, dass sich hier viel verändert hat, war ich doch gefühlt 100 Jahre nicht mehr hier oben. Nach einem leckeren Mittagessen im Offizierskasino (die Lokalität ist sehr zu empfehlen) erkundete jeder individuell das Festungsareal. Nur Schade, dass heute die Sicht nicht so besonders war. Gemeinsam begaben wir uns dann auf den Abstieg, diesmal zu Fuß. Mit der S-Bahn ging es zurück nach Wehlen. Durch einen kurzen Guss eingeweicht ließen wir dort im Cafe Richter den Tag ausklingen. Mit der untergehenden Sonne ging es dann Heim.
Vielen Dank an Elke und Volker für die perfekte Organisation. Solche Tage sind wichtig, um unsere kleine Gemeinschaft der Kampfrichter auf kommende Aufgaben einzuschwören.

Harald

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Herzlichen Glückwunsch !
Unser Ehrenmitglied Siegfried Vetter feierte seinen 80. Geburtstag.

   

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Die sportlich aktiven und motivierten “Mädels” unseres Vereines haben was zu Feiern.
Ich weiß es kursieren immer wieder  Gerüchte, dass wir ja ständig was zu feiern haben (weil ab und zu ein leeres Fläschchen nach dem Training steht)...aber nein, wir feiern 15 Jahre Frauensport!!!
Wir feiern…
…15 Jahre hartes Training für Körper und Geist und gegen die Pfunde
…15 Jahre freudiges Beisammensein
…15 Jahre gemeinsam „älter“ werden (auch wenn man uns das natürlich nicht ansieht :-) )
…15 Jahre schöne Ausflüge und Erlebnisse
So auch letztes Wochenende…..
Unser diesjähriger Sommerausflug führte uns in die Nähe von Mimon in ehemals russisches Militärgebiet. Aber keine Angst wir waren natürlich nicht in einem Militärcamp….
Ziel war eine Paddeltour auf der Ploucnice. Gebucht haben wir bei „Kulletours“.
Kulle war dann auch ab Freitag unser persönlicher Guide.
Los ging es mit dem Rad von der Skihütte erst mal Richtung Straz. Dort gönnten wir uns gleich ein leckeres Eis. Die richtige Wahl viel allerdings allen schwer, denn es gab mindestens 100!! verschiedene Sorten ( u.a. Biereis, Broteis, Salamieis oder Meerretticheis). Frisch gestärkt ging es dann weiter durch eine  wunderschöne Landschaft bis zu unserer traumhaft gelegenen Pension in Provodin.

Nach ca. 60 km hatten wir alle schon ganz schön schwere Beine. Umso schöner war es, dass wir uns gemütlich der Regeneration widmen konnten, während Kulle uns ein leckeres Abendbrot und ein schönes Lagerfeuer zubereitet hatte.
Am nächsten Morgen starteten wir dann unsere Paddeltour auf der Ploucnice.
Die Ploucnice ist ein kleines Flüsschen, das sich in unzähligen Windungen durch wunderschöne, naturbelassene Landschaften schlängelt.
Nach Einweisung in die Paddeltechnik und kurzer Erwärmung (Koordinationsübungen-wir haben alle jämmerlich versagt) ging es auch schon zu zweit  in die Boote.
Auf die Plätze fertig und los…hochkonzentriert landeten Steffi und ich schon als erstes im Fluss….
Dass Paddeln nicht ganz so einfach ist, sollte die eine oder andere im Laufe des Tages noch erfahren.
Jede Menge im Wasser ragende Bäume und Sträucher sorgten auf alle Fälle für viel Abwechslung und viel Gelächter. Mit einem schönen Mittagspicknick und einem  Schlückchen Becherovka  (danke Steffi)  stärkten wir uns für die restliche Tour.
Auch an diesem  Abend wurden wir kulinarisch wieder hervorragend versorgt.
Am Sonntagmorgen ging es dann zu unserer zweiten Paddeltour. Schon wesentlich routinierter genossen wir bis zum Mittag die traumhafte Landschaft. Trotz ruhigerem Gewässer schaffte es die eine oder andere wieder ins  kühle Nass.

Am Ziel angekommen gönnten wir uns noch ein gutes Mittagessen und setzten uns dann mit unseren schmerzenden Hinterteilen wieder aufs Rad Richtung Heimat.
Auch die Rückfahrt war wieder sehr abwechslungsreich. Dank unseres Führers konnten wir die eine oder andere Sehenswürdigkeit oder „geheime Stelle“ kennenlernen.
Vielen Dank Kulle für dieses schöne und super organisierte Wochenende. Danke für das leckere Essen, für die vielen Infos rund um unsere Tour und  danke, dass  du es mit zehn ständig plabbernden und kreischenden Frauen ausgehalten hast!!!!
Katja

   

Die erste Wettkampfwoche in der neuen Laufsaison hatte es wieder in sich!

Am letzten Donnerstag startete der PSV Zittau mit 18 Mannschaften (von ges. 50) zum 20. Paarlauf in Großschönau. Der Abendlauf bildet für uns immer den Auftakt in die kommende Herbstsaison. Dabei gilt es jedes Jahr, sich zum ersten Mal seit der Sommerpause wieder in einem Wettkampf zu Recht zu finden. Bei diesem schnellen Rennen ist der Muskelkater für Viele für die nächsten Tage vorprogrammiert. Die Runden von 600 Meter Länge um den Badesee sind nichts Halbes und nichts Ganzes. Aber jedes Jahr neu sehr, sehr schindig.
Bei der Kategorie Kind/ Kind über 30 Minuten starteten 15 Paare. Davon konnte sich Vincent Fichte und Tim Hausmann auf den zweiten Platz laufen. Geschlagen geben mussten wir uns den Leichtathleten aus Löbau.
Fünfter und Sechster wurden Nicole Voigt und Levana Pihan sowie Gustav Mai und Anton Völkel.
Die Kategorie Erwachsener/ Kind gewannen ganz sicher unsere Läufer Franz Heinrich und Thomas Richter. Den vierten Platz erkämpfte sich Anna Seemann mit Katrin Voigt und Sechste wurden Carolin Köster und Jasin Bläser (ges.10 Mannsch.).
Bei der Kategorie Erw./ Erw. über die 30 Minuten waren ebenfalls 10 Mannschaften in das Rennen gegangen. Liselotte Zein und Dennis Voigt wurden Zweiter und mussten sich nur den Männern der HSG Turbine den Vorrang lassen.
Bei den drei Kategorien über die 60 Minuten Distanz stand der PSV Zittau zwei Mal ganz oben und ein Mal auf dem dritten Platz. Es gewannen Susi Arndt und Katja Richter bei den Frauen, sowie Rica und Torsten Hänel im Mix ihre Konkurrenz. Bei den Männern standen Marcel Ludwig und Bernd Krostack auf dem dritten Platz. Auf Platz fünf rangierten sich Silvio Clemenz und Hendrik Schopinska ein.
Glückwunsch an alle Läufer. Das war ein gelungener Auftakt. Aber viel Zeit zum Verschnaufen blieb nicht.

35. Karaseklauf in Spitzkunnersdorf

Am Samstag, dem 05.09. standen wieder 22 PSV Sportler an den Startlinien der einzelnen Laufstrecken. Da der Karaseklauf in die OL- Rangliste eingebunden ist, waren wieder eine Vielzahl der Langläufer aus dem Lausitzer Raum nach Spitzkunnersdorf gereist. Umso mehr freuen wir uns über das sehr gute Abschneiden unserer Nachwuchssportler in den teilweise großen Starterfeldern.
So gelingt Philipp Kunze ein zweiter Platz in der AK 7m. Sein Bruder Lucas erläuft sich einen 4. Platz in der AK 8/9m. Den 2. und 3. Platz in der AK 8/9 w. erkämpfen sich Hanka Fichte und Grete Seeliger. Auch ihr Bruder Finn Seeliger kann in der AK 10/11 m einen 6. Platz erkämpfen.
Eine ganz starke Leistung kann Vincent Fichte bei den Jungen in der AK 12/13 abrufen. Er gewinnt knapp, gefolgt von zwei Kottmarläufern, seine 3 km Strecke.
Unsere Mädchen in der gleichen AK können gleich von Platz zwei bis Platz fünf punkten. Emma Besser, Levana Pihan, Nicole Voigt und Emma Klausch war hier die Reihenfolge. Jo Ann Döring belegte in der AK 14/15 den 5. Platz. Die nächsten beiden Altersklassensiege gingen an den PSV mit Dennis Voigt und Liselotte Zein, die ihre Konkurrenzen klar distanzierten.
Katrin Voigt gelingt ein 2.Platz in der AK Damen ab 41 über die 5 km. Den Goldenen Abschluss bildet Holm Kunze, der die schnellste 10 km Zeit in seiner AK abliefert und somit auch souverän gewinnt.
Damit reiht sich der PSV Zittau mit seinen Läufern auch hier wieder bei den laufstärksten Vereinen mit ein. Fünf Siege gehen an den OBV Ringenhain und vier Altersklassensiege teilen sich der Bertsdorfer SV und der PSV Zittau.
Zum ersten Mal fand parallel zum Lauf am Vormittag ein Mountainbikerennen statt, bei dem auch von uns Starter dabei waren. Aber leider sind im Netz noch keine Ergebnisse abrufbar.

20. Lauschebergsprint

Wir haben keine Pause. Denn bereits am nächsten Tag stellen sich mehr als die Hälfte der Gesamtteilnehmer vom PSV Zittau zum wohl härtesten Bergsprint in der Oberlausitz. Der Lauf trennt auf jeden Fall die Spreu vom Weizen. Hierher verirren sich schon über Jahre hin nur die ganz harten Typen. Das ist auch an den Starterfeldern zu sehen, die manchmal sehr dürftig aussehen.
16 Altersklassen waren ausgeschrieben, wobei man traditionell bis zur Lauscheschanze oder zum Lausche Born unterwegs ist. Die ganz Harten laufen dann bis ganz nach oben. Die Lauschebergkönigin und der Lauschebergkönig, die ihr Ziel auf dem Gipfel haben, hießen dieses Jahr Susanne Arndt und Holm Kunze vom PSV Zittau. In allen 10 Altersklassen, in denen PSV Sportler starten, haben unsere Sportler gewonnen. Die Sieger der Kinder- und Jugendstrecken waren: U 8w Hanka Fichte, U 8m Philipp Kunze, U 10m Lucas Kunze, U 12w Nicole Voigt, U14w Emma Besser,U14m Tim Hausmann, U18w Liselotte Zein, U18m Dennis Voigt.
Zusätzlich gratulieren wir auch unseren Zweit- und Drittplatzierten bei diesem besonderen Wettkampf.

Man kann sich nicht zerreißen.

Zur gleichen Zeit fand dann auch noch am Sonntag in Hradek der Triathlon am Christinasee statt. Auch dort startete ein kleines Grüppchen vom PSV Zittau.
Im Einzelwettbewerb bei den Jungen in der AK 8/9 belegte Jonas Große den
4. Platz. Familie Clemenz startete in der Familienwertung mit Christiane, Heimo und Silvio. Ergebnisse lagen leider noch nicht vor. Auch hier einen Glückwunsch an die gestarteten Teilnehmer.

Dabei konnten wir gar nicht alle Wettkämpfe, die wir auf unserem Plan hatten, besuchen. So mussten wir dieses Jahr unseren Rollerwettkampf in Pirna absagen, da auch dieser noch auf dieses Wochenende gelegt wurde. Schade, denn dort treffen wir auf die Biathleten und die Rollskiläufer von Dresden und Zinnwald.

Damit ging ein wettkampfreiches Wochenende zu Ende. Viele gute Platzierungen konnten wieder errungen werden. Aber auch einige verbesserungswürdige Resultate sind zu erkennen. Also trainieren wir weiter. Denn die nächsten Rennen bis Ende Oktober warten auf uns.

 

Sport Frei   V.H.                                                                              07.09.2015
Bildergalerien Lauschebergsprint und Paarlauf

1. Einzelzeitrennen im Mountainbiking im Zittauer Gebirge.

Der 11. Sparkassen- Bike war mal ganz anders, als wir die Mountainbikerennen in unserer Region gewohnt sind.
Zum ersten Mal fand auf neuen Strecken ein Einzelzeitfahren rund um Jonsdorf statt.
Erfreulicher Weise gab es auf allen Strecken keinerlei schwere Stürze. Das war für die Veranstalter ein Hauptgrund, das Rennen von Grund auf neu zu gestalten. Die stetig steigenden Teilnehmerfelder der letzten Jahre  ließen uns einfach neue Wege denken. Nichts ist schlimmer als Unfälle, die einen Wettkampf überschatten, bei denen sich Volkssportler im Anschluss wochenlang im Krankenstand befinden, um ihre Verletzungen auszukurieren zu müssen.
Nein, das wollen wir nicht. Deshalb starteten wir im Minutentakt immer mit zwei Fahrern im Doppelstart. So war für alle mehr Platz auf der Strecke, die nicht nur über breite Straßen und Fahrwege führte. Ralf Große und Volker Heinrich hatten sich da einen guten Mix einfallen lassen. Und unser Gebirge gibt noch viel mehr interessante Streckenabschnitte her.
Uns freute natürlich die viele positive Resonanz von den Fahrern. Vor allem die Sieger lobten die Streckenführung, die Beschilderung und den Ablauf. Vielen war auch das Einzelzeitrennen mit dieser neuen Linie durch unser Gebirge viel sicherer, als das Massendrängeln an den einzelnen Engstellen, bei denen es in der Vergangenheit immer wieder zu Staus kam. Aber das ist alles Geschichte. Wir werden in Zukunft an diesem System festhalten und das Eine oder Andere noch perfektionieren oder verändern.
Noch ein kleiner Tipp an die Rennläufer, die sich auf der Strecke verfahren haben oder nicht so zurecht gekommen sind, wie sie erhofften. Erstens mache ich mich mit meiner Wettkampfstrecke im Vorfeld vertraut, wenn ich im Rennen auf einen Siegplatz fahren will. Denn da muss ich alles kennen, um mich nicht erst im Rennen orientieren zu müssen. Also, gute Vorbereitung treffen. Das macht jeder erfahrene Wettkampfsportler in seiner Sportart so.Zweitens bereite ich mich auch konditionell für meine gewählte Distanz entsprechend lange darauf vor, damit mir nicht schon nach der Hälfte des Rennens der Saft ausgeht.
Aber wem muss ich das schon sagen!?
Danke auch an unsere Helfer und den Jonsdorfer Bauhof, die im Vorfeld des Rennens die neuen Streckenbedingungen um die Schule geschaffen haben.
Danke auch an die ca. 50 freiwilligen Helfer am Wettkampftag, die das Rennen durch ihre Absicherung erst möglich machen.
Danke auch an unsere Motorradstaffel, die mehrmals die Strecke begutachtete und letzte Mängel noch kurz vor dem Rennen beseitigte.
Herausragende Leistungen waren zum Beispiel die Streckenrekorde von Alexandra Hoffmann (BSV), die auf der 3 km Strecke die schnellste Zeit mit 11:05 min hinlegte. Oder der Rekord von Hannes Hoffman (TSV ), der genau 49:00 min für die 15 km Distanz benötigte.
Über 25 km strampelten Andreas Nicke (Fahrrad XXL Emporon mit 1:21:50 Std.) und Katerina Loubkova (mit 1:34.43 Std.) zu den Streckenbestzeiten.
Wobei sich bei den Männern Gustl Schreiber (PSV) nur um sieben Sekunden (nach Panne) geschlagen geben musste.
Über 40 km der Frauen, setzte Susi Arndt (PSV mit 2:36:58) die erste Bestmarke.
Bei den Männern flog Maximilian May (Dresdner SC 1898) förmlich zu seiner absoluten Bestzeit von 1:51:41 Std. über die 40 km.
Bei den Männern auf der langen Distanz dominierte ganz souverän Thomas Nicke (eleven testteam) mit einer Zeit von 2:32:52 Std. über die neuen zwei Runden der 50 km. Der zweitschnellste Fahrer, der ebenfalls noch unter der Marke von 2:40:00 Std. blieb war Thomas Heinze vom ASVL  Waltersdorf, der damit auch seine Altersklasse gewinnen konnte.
Glückwunsch an alle Gewinner und Teilnehmer dieses ersten Einzelzeitrennens.
Damit ist der erste Lauf schon wieder Geschichte. Wenn wir in den nächsten Jahren nicht noch mehr Streckenprobleme durch die "nachhaltige Forstwirtschaft" bekommen, könnte sich auch diese Veranstaltung zu einem volkssportlichen Höhepunkt im Zittauer Gebirge etablieren.

Sport Frei    V. Heinrich                                                                                           17.07.2015
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Ein Wochenende - zwei Rennen


Am 26./27. Juni hatten wir wieder alle Hände voll zu tun. Gleich zwei Rennen standen bei uns im Wettkampfplan.
Zum ersten hatten wir uns mit 15 Startern zum Inlinerwettkampf auf dem Kottmar angesagt.
Am nächsten Tag ging es dann mit acht Staffeln nach Sebnitz zum 27. Sebnitzer Staffeltriathlon.
Da war einiges an Vorbereitung zu tun.
Auf dem Kottmar wollten wir natürlich mit unseren Teilnehmern unsere guten Platzierungen in der Oberlausitzcup Rangliste bestätigen. Was uns ab der AK 12/13 auch in guter Qualität gelungen ist.
Einen hauchdünnen Sieg erkämpfte sich Franz in seiner AK. Nur ganze 3 Sekunden über 3,4 km trennten ihm von seinen Verfolger T. Czeczine aus Bertsdorf. Den dritten Platz von 12 Startern belegte T. Hausmann (PSV). Bei den Mädchen in dieser AK waren die Fronten eigentlich geklärt. Emma Besser gewann mit 11 Sekunden vor L. Pihan  und dann machte uns auch hier eine Bertsdorferin einen Strich durch die Rechnung. J. Christ schob sich mit 3 Sekunden vor unserer N. Voigt auf den dritten Platz und verhinderte hier den Hattrick.
Einen ganz souveränen Sieg fuhr Dennis Voigt auf der schnellen Kottmarrunde ein. Er war nicht nur von seiner Altersklasse nicht zu halten. Unsere drei Mädchen J.A. Döring, L. Zein und K. Voigt wurden in ihren Altersklassen jeweils auf dem zweiten Platz geehrt. Glückwunsch allen Gewinnern und Platzierten.

Nach Sebnitz hatten wir uns schon wieder sehr zeitig auf den Weg gemacht. Bei Einigen steckte noch der Muskelkater vom Vorabend in den Beinen. Aber Sebnitz ist immer wieder eine ganz besondere Herausforderung. Schon über viele Jahrzehnte verbindet uns eine Wettkampftradition mit der Stadt und den dortigen Vereinen. Danke für Euren herzlichen Empfang und die herrliche Veranstaltung. Der Tag ist natürlich verplant. Aber auch in diesem Jahr war der Tag mit zahlreichen   Erlebnissen gefüllt. Wettkampf, Wetter, Tombola und vieles mehr.
Von neun möglichen Mannschaftsaltersklassen hatten wir acht besetzt. Das war uns schon lange nicht mehr gelungen. Nur bei den Männern haben wir leider keine Mannschaft stellen können. Schade!!!
Aber alles andere hat gepasst und wir haben viel schönen Sport gesehen.
Zuerst mussten unsere Jugendmannschaften und unsere Damen über die lange Distanz von 1000m Schwimmen- 20 km Bike- 10 km Cross an den Start. Unser Mädchen Julia Schneider, Emma Besser und Lieselotte Zein starteten zum ersten Mal und machten ein prima Rennen, was ihnen den Sieg einbrachte. Die Jungen Dennis Voigt, Richard Bachmann und Jannik Voelzke standen den Mädchen nichts nach. Sie siegten in ihrer AK mit über 8 Minuten schneller wie im letzten Jahr. Dabei bot Dennis eine starke Schwimmleistung als Starter und auch Yannik lief vier Minuten schneller, als im letzten Jahr. Unsere Damen Lisa Voigt, Susi Arndt und Katja Richter hatten sich auf eine ganz starke Konkurrenz eingestellt. Auch sie gewannen die lange Strecke, wie so einige Male in den Jahren zuvor.
Dann wurden die Strecken etwas kürzer. Die Einsteigerstaffeln schwimmen 300m, fahren 7 km Bike und laufen 5 km Cross. Bei den Mädchen hatten wir den Sieg aus dem Vorjahr zu verteidigen.
In diesem Jahr musste uns Loreen Schiffner aus Bertsdorf beim Rad mit aushelfen, was sie auch glänzend tat. Katrin Voigt kam mit der zweitschnellsten Schwimmzeit aus dem Wasser. Loreen fuhr uns auf den ersten Platz und Anna Seemann lief ihr starkes Rennen vom letzten Jahr, so dass sie erneut den Siegerpokal in Empfang nehmen konnten. Bei den Jungen hatten wir zum ersten Mal eine Mannschaft unter den gemeldeten 21. Jill Sefrin (11), Tim Hausmann (12), und Franz V. Heinrich (12) waren mit Abstand das jüngste Team, das sich der Herausforderung stellte. Und sie machten ihre Sache mehr als gut. Mit der 11. Schwimmzeit, der 10. Radzeit und der drittbesten Laufzeit von Franz, belegten sie einen 8. Platz in der Gesamtwertung von 18 Mannschaften die das Ziel erreichten. Das war Spitze!
Bei den Kindern AK 8/9 belegten wir mit M. Schiffner (BSV) und Grete Seeliger einen 6. Platz. In der AK 10/11 belegten J. Eifler (BSV) und F. Seeliger den 3.Platz. Und in der AK 12/13 belegten N. Voigt und L. Pihan (die eine AK höher starteten) einen 5. Platz. Dann kamen noch einige Preise von der Tombola dazu. Damit war der Tag wieder unser Vereinstag in Sebnitz. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr zum 28. Danke noch einmal für die schöne Veranstaltung.

Sport Frei     V. H.
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PSV Zittau zur Rollski- Sachsenmeisterschaft in Radeburg, sehr erfolgreich!
Fünf Sachsenmeisterschaftsmedaillen nehmen wir mit nach Hause.

Nachdem im letzten Jahr der Heidebogenlauf in Dresden/ Radeburg ausgefallen war, fand er dieses Jahr zum dritten Mal und zugleich als Sachsenmeisterschaft statt.
Für unser kleines Rollskiteam stand damit wieder fest, wir sind dabei.
Die letzten Wochen verstärkten wir deshalb auch unser Rollskitraining. Immer besser kamen wir wieder in Schwung. Rollski besitzt beim PSV Zittau eine sehr erfolgreiche Tradition.
Da wir in dieser Saison noch keinen Rollskiwettkampf besucht hatten, war es für uns sehr schwer, eine Prognose über den Rennverlauf zu geben.
Zehn Läufer unseres Vereines hatten sich in die Meldelisten der 150 Rollskiläufer eingetragen.
Das Wetter war für eine Meisterschaft perfekt. Sonnenschein und trockene Straßen, was will man mehr.
Als Erste starteten unsere älteren Läufer im Prolog und sicherten sich somit die Startpositionen für das Verfolgungsrennen am Nachmittag. Dann war es auch schon so weit. Am Start standen die Kinderaltersklassen AK 10/11w im Massenstart in der Freien Technik. Wir waren sehr gespannt, was unsere zwei Mädchen der AK 11 hier wohl leisten können. Im Training sah es zuletzt eigentlich ganz gut aus. Während des Rennens entwickelte sich dann auch alles für unsere zwei Mädchen Lèvana und Nicole. Je länger das Rennen lief, umso besser wurden ihre Platzierungen. Am Ende konnte Lèvana Pihan den Sachsenmeistertitel erkämpfen und somit den verpassten Medaillenplatz vom Winter vergessen machen. Den I- Punkt in dieser Altersklasse setzte dann Nicole Voigt noch oben auf, indem sie sie ebenfalls noch mit der Bronzemedaille auf das Siegerpodest lief.  Das war ein Auftakt nach Maß.
Unsere beiden 12jährigen Jungen Franz und Vincent  sollten es da vielleicht schon ein bisschen schwieriger haben in der 15 köpfigen AK 12/13 über 6 km.
Der Start unserer Jungs verlief perfekt. Sie waren beide in der Spitzengruppe zu finden. Doch hier entwickelte sich das Rennen etwas anders, als bei den Mädchen. Je länger die Distanz wurde, umso stärker trumpften die älteren Jungen dieser Altersklasse auf. Unsere beiden liefen ein beherztes Rennen, in dem sie die schnellsten 12jährigen waren. Am Ende reichte es für Franz Volker Heinrich, die Bronzemedaille in der Sachsenmeisterschaft zu erkämpfen. Vincent Fichte blieb nur knapp dahinter und wurde Vierter.
Bei unseren Mädchen in dieser Altersklasse waren 18 Teilnehmerinnen am Start. Das war keine leichte Aufgabe, sich hier gegen die ein Jahr älteren Mädchen durchzusetzen. Das Rennen war für unsere beiden Läuferinnen Emma Besser und Anna Seemann einfach zu schnell. Mit Platz 12 und 14 blieben sie hinter unseren Erwartungen zurück.
Ebenso erging es uns in der AK 16 m. Bis in die Hälfte der Distanz lieferte Dennis hier ein starkes Rennen, dann waren die Kräfte verbraucht.
Einen fünften Platz in der Sachsenmeisterschaftswertung erkämpfte, wie bereits im Winter, unsere Liselotte Zein.
Unsere beiden Damen Ines Fichte und Katrin Voigt komplettierten dann unseren Medaillenspiegel. Mit Silber und Bronze beendeten beide ihr 15 km Rennen, das konditionell von den Läufern alles abverlangte.
Alles in allem konnten wir sehr zufrieden sein. Wenn alles klappt, startet dann am nächsten Wochenende eine kleine Gruppe der Genannten zu den Dt. Meisterschaften.

Rollski Heil           V.H.                                                                              17.06.2015
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17. Oybiner Berglauf/ 7. Töpferberglauf

Teilnehmerrekord-  Winterregenwetter-  OL Cup-  ZG Rangliste
            (sensationelles Abschneiden des PSV Zittau)

Bei wohl dem extremsten Wetter, was sich  ein Läufer nur  wünschen kann, auch wenn er noch so hart ist, mussten die Starter zum diesjährigen Oybiner Berglauf ihre ganzen Qualitäten beim Lauf auf den Töpfer mobilisieren.
Genau zum Start der Kinder begann der Regen bei Temperaturen, die unter die 10°C Marke gefallen waren.Doch das konnte das große Starterfeld nicht abschrecken.
Seit langem hatten sich wieder Wintersportler und Ausdauerläufer aus den bekannten Ski- und Laufvereinen unserer Region hier in Oybin getroffen, um den Töpfer in schnellen Zeiten zu bezwingen.
Der austragende Verein hatte an diesem Tag die schnellsten Läufer dabei. In 10 Altersklassen konnten die Siegerpokale von Sportlern des PSV Zittau in Empfang genommen werden. Drei Pokale erkämpften sich die Läufer des SC Kottmar. Ebenfalls drei Pokale gingen an die HSG Turbine in Zittau und zwei Pokale erkämpfte sich der Bertsdorfer Skiverein.
Trotz des kalten und schlechten Wetters wurden drei neue Streckenrekorde von Klara Lebelt über 800m (SC Kottmar),Franz Volker Heinrich und Emma Besser, beide über 3 km (beide PSV), aufgestellt.
Einige Läufer der kleinsten Altersklassen lieferten sich bis in das Ziel ein Kopf an Kopf Rennen. Dadurch teilten sich in diesem Jahr einige Male Sportler das Siegerpodest, weil sie zeitgleich das Ziel erreichten.
50 Kinder starteten im 30 Sekunden Abstand über die 800m.Danach gingen ca. 90 Läufer auf die längeren Strecken von 3 und 4,5 km in Richtung Töpferbergbaude auf die Strecke. 
Der Streckenrekordhalter vom letzten Jahr, Matthias Aust (HSG), konnte seine Zeit nicht unterbieten. Die schnellste Laufzeit bei den Damen sicherte sich ganz souverän Katja Richter (PSV). Ganz knapp ging es bei den Senioren auf dem Gipfel zu. Nur vier Sekunden trennten die beiden Läufer Bernd Krostack (PSV) vor Thomas Rönsch (BSV).
Die jüngste Läuferin hieß Edith Besser und der älteste Teilnehmer war Roland Altmann, der bereits über viele Jahre zur Langlaufgilde in unserer Region zählt.
Sieger in der Familienwertung wurde die Familie Richter (PSV) mit Charlotte, Franz, Katja und Thomas. Den zweiten Platz erkämpfte sich die Familie Czeczine (BSV) mit Pia, Tim, Sarah und Mike. Der dritte Platz ging an den SC Kottmar an Familie Oertel mit Wilhelm, Meggy, Emma und Jane.
Bedanken möchten wir uns bei der Schauwerkstatt in Oybin, die uns wieder die herrlichen Preise für diesen Berglauf hergestellt hat. Dankeschön von uns an die Besatzung der Töpferbaude, die geduldig den Ansturm der Läufer über sich ergehen ließ. Auch wenn es manchmal etwas eng und unübersichtlich wurde, aber die Ruhe ging der Bewirtung nicht verloren.
Danke an alle Kampfrichter, die wiedermal Steherqualitäten bei solchem Wetter gezeigt haben.

Ski Heil   V. Heinrich                                                                                09.06.2015                                 

Ergebnisse, Bildergalerie

1. Mathe-Biathlon

Ein Biathlon besteht aus Skifahren und Schießen, das ist bekannt. Biathlon im Sommer als Bike-oder Cross-Biathlon, das kennt man auch. Doch was ist ein Mathe-Biathlon? „Laufen und Rechnen“, lächelt Lisa Voigt, die Organisatorin des 1. Mathe-Biathlons, leicht verschmitzt. Einen solchen Wettstreit hatte sich ihre Lauf- und Mathe-begeisterte Mutti zum runden Geburtstag gewünscht.

So trafen sich Geburtstagsgäste und Sportfreunde am Nachmittag des 30.05. in Jonsdorf an der Skihütte, absolvierte Laufstrecken von einem bis drei Kilometern und rechneten um die Wette Matheaufgaben. Laufen – Rechnen – Laufen. Die älteste Generation fungierte als Streckenposten und Kampfrichter und Familie Schiepe vom PSV übernahm die Zeitnahme.

Hervorragend das Ergebnis der Vorschulkinder, von denen keines Bekanntschaft mit der Strafrunde machen musste. Bemerkenswert auch, dass mehrere Nicht-Läufer die für sie ungewohnte Lauf-Strecke tapfer meisterten. Die Siege gingen an Bruno Völkel, Dennis, Nicole und Lisa Voigt (alle PSV) und Richard Kühnel (TU BA Freiberg). Gewonnen aber hatten alle, die sich diesem ungewöhnlichen Wettkampf stellten. Berechtigt wurde anschließend ausgiebig gefeiert.

Katrin Voigt
(das 50jährige Geburtstagskind)

Ergebnisliste


27. Jonsdorfer Frühlingslauf- der Traditionslauf zum Muttertag

Für manch einen Läufer war der Frühlingslauf wieder eine kleine Revanche zum vor zwei Wochen absolvierten Zittauer Gebirgslauf. Vor allem die einheimischen Läufer können bei so kurz auf einander folgenden Läufen ihr Leistungsniveau gut überprüfen.
Bei dem Einen ist die Form für die Laufsaison schon da, beim Anderen entwickelt sie sich noch. So war es auch bei diesem Rennen. Neuer Wettkampf und neue Sieger. Obwohl sich die stärksten Läufer aus unserer Gebirgsregion auch diesmal wieder durchsetzen konnten.
109 Starter waren in diesem Jahr in Jonsdorf dabei. Dabei waren fast die Hälfte des Starterfeldes unsere Kinder. Von der Vorschule bis zur Klasse 4 wird auf den kurzen Strecken rund um den Hieronymus gelaufen. Die Begeisterung bei den Kindern und den Eltern ist dabei einfach prima. Der jüngste Teilnehmer in diesem Jahr war Nepomuk Reichl mit 18 Monaten. Der älteste Teilnehmer hieß Karel Panicka und kam aus Novy Bor.
15 verschiedene Vereine und zahlreiche Volkssportläufer waren in insgesamt 16 Altersklassen auf die langen Strecken von 5, 9 und 14 km gegangen. Dabei stellte sich der PSV Zittau als austragender Verein mit 9 Streckengewinnen am stärksten vor.
Die schnellste Zeit über die lange Strecke von 14 km lief bei den Männern Andreas Aust von der HSG Turbine Zittau. Die schnellste Frau über diese Distanz war Katja Richter vom PSV. Ein knappes Rennen lieferten sich Holm Kunze und Bernd Krostack über die 14 km. Nur 10 Sekunden trennten die beiden PSV Läufer. Damit gelangen Holm seine ersten Wettkampfkilometer nach seiner Verletzung. Und Bernd zeigte erneut seine gute Form, die er bereits zum Zittauer Gebirgslauf auf der 35 km Strecke mit Platz 5 demonstrierte.
Der Schnellste über 9 km war Frank Püschel von den OL Wanderfüchsen. Als zweiter männlicher Teilnehmer erreichte unser Dennis Voigt (PSV) das Ziel, der damit seine Altersklasse bei der Jugend gewann. Dennis hatte am Vortag beim Rennsteiglauf in Oberhof seinen ersten Halbmarathon erfolgreich bestritten. Die schnellste Frau über die Strecke von 9 km war Anje Münchow vom PSV.
Bei den Schülern über 9km setzte sich Tim Hausmann vor Franz V. Heinrich und Vincent Fichte (alle PSV) durch und gewann.
Bei den Mädchen über 5 km gab es ebenfalls einen Sieg für den PSV. Hier gewann Emma Besser vor den beiden starken Läuferinnen Annelie Wistuba und Naike Falk, beide von der HSG Turbine Zittau. Auch Emma war bereits am Vortag in Oberhof zum Rennsteiglauf gestartet und erkämpfte sich dort über 4km einen hervorragenden 2. Platz. Glückwunsch!!!
Bei den Jungen über 5 km gewann Jorit Komm (DAV Zittau) vor Yasin Bläser (PSV).
Genau 50 Kinder starteten auf den kurzen Strecken in den Schulwertungen. Diese Starts sind immer etwas ganz Besonderes. Die Begeisterung und die Stimmung sind hier über Jahre hin einfach einmalig. Die Kombination, den Schulcross in den Frühlingslauf zu integrieren, hat sich nun schon über viele Jahre bewährt. Die Zusammenarbeit zwischen Schule und dem austragenden Verein funktionierte wieder tadellos. Danke noch mal an die Grundschule in Jonsdorf und die Verantwortlichen des Trägers in Hartau.
Ein Dankeschön geht auch an den Bürgermeister von Jonsdorf, der uns wieder einmal bei der Siegerehrung vor Ort unterstützte. Danke auch an alle Helfer und Kampfrichter.
Dann bist zum nächsten Mal. Wir rücken langsam auf den 30. zu.

Sport Frei V.H.                                                        11.05.2015
Bildergalerie

 

42. Zittauer Gebirgslauf


Mit 45 Läufern, verteilt auf allen Strecken, war der PSV Zittau beim diesjährigen Gebirgslauf wieder mit dabei. Einige von unseren Starläufern hatten sich jedoch nicht in die Startlisten eingetragen. So fehlten Holm Kunze, Antje Münchow, Jörg Woitek, Sebastian Beyer und Ines Köhler, um nur ein paar zu nennen.
Unsere Ergebnisse waren auch in diesem Jahr recht gut. Aber im Vergleich zu den letzten Jahren kamen wir nicht ganz an unsere alten Erfolge heran. Obwohl wir auch in diesem Jahr wieder, wenn wir es differenziert betrachten, ganz hervorragende Einzelleistungen erbracht haben. Aber insgesamt fehlten uns dieses Jahr ein paar Siege.
So liefen wir zum Beispiel auf der 4 km Strecke komplett in allen Altersklassen am Siegertreppchen vorbei. Gut war natürlich dort das Abschneiden von Medea, Fin, Emma Kl. und Nicole, die hier unsere Ehre retteten und vierte und fünfte Plätze erkämpften.
Einen starken Einstand über die 7,5 km gaben Emma B. mit ihrem 3. Platz sowie Franz mit Platz 4, dem leider ein paar Sekunden bis zum Dritten fehlten, und auch Anna, die am Ende Fünfte wurde. Vincent mit Platz 8 und Tim auf Platz 10 hatten sich ebenfalls gut beim ersten Lauf über die 7,5 km geschlagen. Hans Hennig wurde in seiner AK Sechster.
Ein starkes Rennen lief unser Dennis, der als gesamt acht Schnellster über die 7,5 km Strecke ins Ziel kam und somit den 2. Platz in seiner AK belegte. Auch Jannik und Scheibe rangierten sich mit Platz 11 und 13 im Vorderfeld ein. Obwohl Lotti den 4. Platz bei den Mädchen in der Gesamtwertung erkämpfte, blieb sie weit hinter den Erwartungen zurück. Sie hatte am Einlauftag schon mal den Wettkampf geprobt.
Unsere Damen waren in ihren AK über die 7,5 km wieder sehr stark. Stefanie belegte den 3. Platz. Rica konnte ihre Altersklassenwertung gewinnen. Genauso wie Kathrin (Rapunzel), die damit Regina auf den zweiten Platz verwies.
Auch Schwede hatte sich wieder auf seine Standardstrecke gewagt und kam auch in diesem Jahr sicher ins Ziel.
Katharina Hennig lief über die 17 km wieder ein souveränes Rennen. Sie siegte in ihrer AK und wurde gesamt Zweite bei den Frauen auf dieser Distanz. Katja lief in der Gesamtwertung der Frauen über 17 km auf Platz 7 ins Ziel und verfehlte somit nur knapp das Siegerpodest. In ihrer AK wurde sie mit diesem Lauf Zweite. Auch Susi konnte in ihrer AK noch einen dritten Platz erkämpfen. Karen Hennig belegte in ihrer AK den zweiten Platz über die 17 km. Bei den Männern lief Mario in seiner AK auf einen guten 12. Platz.
Auf der Königsstrecke von 35 km hatten sich fünf Läufer aus unserem Verein gemeldet. Außer Clemi waren alle anderen schon erfahrene Läufer auf dieser Runde. Bernd Krostack gelang das beste Resultat mit Platz 5 in der Gesamtwertung und damit dem Sieg in seiner AK. Ganz knapp mit Platz 7 musste sich Lozow geschlagen geben, der eigentlich kurz vor dem Ziel schon auf dem 6. Platz gelegen hatte. In seiner AK war das Platz 2. Den 3. Platz in dieser AK belegte Marcel. Unser Newcomer Clemi wurde in derselben AK Achter. Der fünfte Läufer über die lange Distanz war Tom, der sich einen 6. Platz in seiner AK erlief.
Alles in Allem sind das wieder sehr gute Resultate.
Aber wie schon gesagt, der Eine oder Andere blieb ein wenig unter seinen Möglichkeiten oder konnte aus den verschiedensten Gründen nicht an den Start gehen. Aber der nächste Wettkampf steht schon in Sichtweite. Und bei wem es jetzt noch nicht so lief, der kann in ein paar Tagen schon wieder zeigen was in ihm steckt.
Nochmals allen einen Glückwunsch und ein Dankeschön, bis zum nächsten Mal.

Sport Frei   V.H.                                 1. Mai 2015

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„Aktion Sauberes Gebirge“ beim PSV Zittau


Immer einen Tag vor dem Zittauer Gebirgslauf startet der PSV Zittau mit seinen Kindern und Jugendlichen zur traditionellen Säuberungstour durch einen kleinen Teil des Zittauer Gebirges. Schwerpunkt bei der Sammelaktion ist, so viel Müll aus dem Wald zu entfernen, wie jeder von uns finden kann.
Erfreulicher Weise haben wir in diesem Jahr weniger Müll aus unserem Revier geholt, als in den letzten Jahren. Aber immerhin waren es mehr als 50 kg. Da wir nicht mit weniger Leuten unterwegs waren, wie sonst und auch unsere abgewanderten Strecken nicht weniger waren, gab es in diesem Jahr wirklich weniger Unrat im Wald. Da kann es wiederum sein, dass die Leute weniger weggeworfen haben als sonst, was ich allerdings stark bezweifle. Oder das mehr Abfallbehälter aufgestellt wurden, was auch nicht der Fall ist.
Bleibt nur noch der Fakt, es waren weniger Wanderer im Zittauer Gebirge, als in den letzten Jahren. Das könnte allerdings zutreffen wenn ich das Fragment unseres „Waldes“ rund um Jonsdorf betrachte.
Unser Sammler mit dem größten Stück, war Jeremy. Er brachte einen alten Feuerlöscher angeschleppt, der auch schon seine Jahre auf dem Buckel hatte.
Sonst war es das Übliche: Flaschen, Papier, Blech und Glas. Wir haben wieder ein klein wenig mitgeholfen, das unsere Natur für alle ein Stück sauberer ist.
Der Lohn für unsere fleißigen Helferchen war wieder der Schmaus von Süßigkeiten und für alle das wohlverdiente Eis.

Ski Heil V. H.

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Europameister für den PSV Zittau

Ralf Große, unserem  "Trainingswunder", gelingt zum Saisonende noch ein ganz großer Lauf.  Er hatte sich auch in diesem Winter wieder ein paar große Laufkanten vorgenommen. So gewann er unter anderem den Miriquidi, den 24 Stunden Skilauf ohne Grenzen in Altenberg. Ralf lief dort 250,1 km in 18,5 Stunden, am Ende des Rennens unter widrigsten Bedingungen. Einen Wermutstropfen hatte das wegen Sturm und Wintergewitter abgebrochenen Rennen aber. Ralf fehlten am Ende nur lappige 14,5 km bis zum Streckenrekord der Einzelläufer über diese Distanz. Und dafür hatte er noch 5,5 Stunden Zeit. Selbst wenn er ab da an rückwärts gelaufen wäre, hätte er sich den Streckenrekord geholt. Schade, dass I- Tüpfchen auf seinen Erfolg wurde ihm somit verwehrt.
In Bodenmais zum Skadi Loppet wurde in diesem Jahr die Skimarathon Europameisterschaft integriert. Gelaufen werden mussten zwei Wettkämpfe. Ralf belegte am ersten Tag in seiner AK den 3. Platz über 24 km in der Freien Technik. Am nächsten Tag in der Klassischen Technik über 42 km gewann er seine Konkurrenz mit vier Minuten Vorsprung. Diese beiden Rennen wurden zusammengefasst. Damit hatte Ralf Große den Europameistertitel in seiner Altersklasse knapp vor seinem ehemaligen Trainingsgruppenkameraden aus Klingenthal (Sportschule) gewonnen.
Wir freuen uns für Dich und  gratulieren Dir alle zu Deinem großen Erfolg.

Ski Heil     V.H.

Notwendige Terminänderung für Inliner und MTB-Marathon

Vom 10. - 12.07.2015 finden im Weinaustadion in Zittau die Deutschen Seniorenmeisterschaften in der Leichtathletik statt. Deshalb kann der für den 11.07.2015 geplante Inliner-Wettkampf nicht dort stattfinden. Wir haben uns deshalb entschlossen, die Wettkampfwochenenden für Inliner und MTB-Marathon zu tauschen. So findet der Inliner-Wettkampf am Sonntag, 05.07.2015, ab 16.00 Uhr in der Weinau statt. Die Verlegung auf Sonntag ist nötig, da am Sonnabend der Inliner in Walddorf stattfindet. Der 11. MTB-Marathon findet dann am Sonntag, 12.07.2015, statt. Damit kollidiert das 24- Stunden-Rennen auch nicht mehr mit unserem Wettkampf.

Zum MTB-Marathon sind vorab schon erste Informationen bekannt geworden. Der Wettkampf findet erstmals als Einzelzeitfahren auf Streckenlängen zwischen 15 km und 50 km statt. Die Strecken setzen sich aus einer 15 km-Runde und einer 25 km-Runde mit völlig neuer, wieder anspruchsvoller Streckenführung zusammen. Diese neue Streckenführung wir in Kürze mit GPS-Daten hier zur Verfügung gestellt. Ebenso wird in Kürze die Ausschreibung erscheinen und die Anmeldung frei geschaltet.
Es wird wieder eine Mannschaftswertung geben und das Rennen ist nach wie vor gleichzeitig als Sächsische Hochschulmeisterschaft im MTB ausgeschrieben. Auch die Hochschulsportler wird die Terminverschiebung freuen, da sie nun nach den Deutschen Studentenmeisterschaften MTB in Altenberg eine Woche mehr zur Regeneration haben.

Wintersaisonabschluss im Zittauer Gebirge/  Massenlauf als Ski-Cross


Zum diesjährigen Wintersaisonabschluss der Skilangläufer hatte sich wettermäßig bereits der Frühling eingestellt. Trotz der 10 °C lag aber rund um den Jonsberg noch allerhand Schnee. Die Läufer der langen Strecke hätten spielend noch ein viertel der Strecke mit Ski absolvieren können. Aber es sind alle gut zu Fuß über die verbliebenen Restschneestellen gekommen.
Gestern waren wir noch in Klingenthal zum Kammlauf und in Johanngeorgenstadt zum Auersberglauf mit den Skiern unterwegs und heute starteten unsere Läufer zum Wintersaisonabschluss schon wieder auf unseren Standardstrecken am Stern.
Obwohl es mehr oder weniger eine Vereinsmeisterschaft mit Fremdbeteiligung war, gab es einige spannende Rennen. Vor allem verschob sich durch die Nichtteilnahme von einigen bekannten Läufern die Gebirgsrangliste in fast allen Altersklassen, was die Sache wieder richtig spannend macht.
Ein ganz starkes Rennen machte die jüngste Altersklasse gleich vom Start weg. Mit hohem Tempo flitzten die Kleinen über die 700m. Dabei waren Phillip Kunze (PSV) bei den Jungen und Nele Schiffner (BSV) bei den Mädchen die Schnellsten.
Über die 2 km Strecke bei den Mädchen gewann heute mit einer beherzten Vorstellung Nicole Voigt(PSV). Auch in der AK 12 über die 3 km Strecke wurde sich nichts geschenkt. Beide Strecken blieben beim PSV Zittau. Mit einer überzeugenden Leistung erreichte Franz Volker Heinrich als Erster das Ziel. Bei den Mädchen war es Emma Besser, die die Goldene Schleife in Empfang nahm.
Eine überzeugende Laufleistung über die 7 km zeigte Dennis Voigt, der diese Strecke auch gewann. Er konnte die gesamte Männerkonkurrenz über die ersten 5 km hinter sich lassen. Dann trennten sich die Strecken.
Schnellste bei den Frauen war  Loreen Schiffner (BSV), die damit den Wanderpokal in Empfang nehmen konnte. Liselotte Zein (PSV), die zweitschnellste Frau war und Ihre Altersklasse ebenfalls gewann, blieb ihr aber bis ins Ziel dicht auf den Versen. Schnellster Mann über die lange Distanz von 10 km war Bernd Krostack, der dafür den Wanderpokal für ein Jahr lang in seinen Besitz nahm. Glückwunsch an alle Gewinner und Platzierten.

Ski Heil V.H.                                                                          08.03.2015

Ergebnisse, Bildergalerie

Goldener Glanz und verpasste Medaillen- Sachsenmeisterschaften in Holzhau


Am letzten Wochenende des Monats Februar trafen sich die Skilangläufer von Sachsen bereits zu ihrer 25. Landesmeisterschaft in Holzhau.
Unsere PSV Skiabteilung hatte sich im Vorfeld wieder für eine Teilnahme an den Meisterschaften ausgesprochen. Vor allem unsere Damen wollten in diesem Jahr wieder einmal geschlossen bei den Meisterschaften dabei sein und um Medaillen kämpfen.
Die Vorbereitungen sahen in diesem Winter gar nicht ganz so schlecht aus. Es war alles andere als optimal. Aber wir konnten immer irgendwie, irgendwo ein wenig auf Schnee trainieren. Das war dann auch der entscheidende Ausschlag, dass wir mit unseren Kindern wieder dabei waren. Denn ohne mehrwöchiges Schneetraining braucht man so eine Meisterschaft nicht besuchen.
Es galt aber auch vom letzten Jahr ein paar sehr gute Platzierungen zu verteidigen.
Unsere Vorbereitungen waren fast abgeschlossen, da musste kurzfristig unser Trainer das Handtuch werfen und mit einer Lungenentzündung ins Krankenhaus einrücken.
Das ist natürlich für die Mannschaft nicht gerade die beste Motivation und bringt nicht die optimalen Voraussetzungen für die Mannschaft. Aber auch das müssen wir meistern.
Unser Quartier war für uns gut ausgesucht und wir hatten bei Familie Dietrich alles, was wir brauchten. Danke nochmal für die gute Unterstützung.
Am ersten Tag stand der Vielseitigkeitswettkampf auf dem Programm: 1,1 km mit Hindernissen in der freien Technik. Für unsere Skater war das kein Problem. Franz, der bereits im Vorjahr auf der Skaterstrecke patzte und damit seien Einzelmedaille verlor, hatte auch in diesem Jahr einen Sturz auf der kurzen Distanz. Schade, denn damit war wieder eine Platzierung unter den ersten Sechs verschenkt. Mit Platz 8 und einem Zehntel hinter Platz 7 und sieben Zehntel hinter Platz 6 sowie 3,5 Sekunden hinter Platz 5 blieb er leider hinter seinen Möglichkeiten zurück.
Auch Vincent mit Platz 10 verschenkte sich ein paar Zehntel. Denn auch er hatte einen nicht notwendigen Strauchler auf der Sprintstrecke.
Schade,  dass in diesem Jahr der reine Skatingwettkampf dem Vielseitigkeitswettkampf zum Opfer fiel. Damit war eine Revanche vom Vorjahr nicht möglich.
Einen schönen ersten Wettkampf absolvierte auch Anna. Mit einem 9.Platz von 20 Teilnehmerinnen rangierte sie sich unter die ersten Zehn und zeigte damit ihre positive Entwicklung gegenüber dem letzten Jahr. Unsere anderen Kinder und Jugendlichen zeigten im Rahmen ihrer Möglichkeiten am ersten Tag anspruchsvolle Leistungen. Denn man muss dennoch sagen, dass ja hier nur die Besten des Landes an den Start gehen.
Schade, dass Dennis ein familiäres Startverbot erhielt und nicht zeigen konnte, was in ihm steckt. Ich denke, wenn ich die Resultate der Staffel vergleiche, dass er in der Lage gewesen wäre, am ersten Tag um eine Medaille zu laufen. Das sind allerdings Entscheidungen, die weit am Vereinsinteresse vorbei gehen.
Aber das Dilemma des ersten Tages war noch nicht zu Ende.
Susi holte für unseren Verein den ersten langersehnten Sachsenmeistertitel bei den Damen. Das ganz große Chaos passierte unseren erfahrenen Damen. Weil bei der Startnummernausgabe nicht aufgepasst wurde und dort schon wieder private Interessen für Durcheinander sorgten, kam es dazu, dass Katja mit der falschen Startnummer losrannte. Daraufhin wurde sie erst mal disqualifiziert. Nur dank des Einsatzes des Jurymitgliedes Heiko Hennig verloren wir am ersten Tag nicht unseren zweiten Landesmeistertitel.
Katja hatte mit einer überzeugenden Aufholjagd ihre Goldmedaille mehr wie verdient.
Auch Rapunzel konnte mit einem guten Lauf eine Bronzemedaille  für unsere Farben gewinnen. Gratulation an die Medaillengewinner. Drei Medaillen am ersten Tag, das war noch ein versöhnliches Resultat.
Am zweiten Tag war der klassische Wettkampf in Massenstart angesetzt. Da werden wir noch besser zeigen können, was wir drauf haben. Nur ist das auch wieder nicht so einfach. Schon im Startregularium ist die Benachteiligung für einige Sportler festgelegt. Wer also durch den Skiverband beim Massenstart schon am Start in die hinteren Startwellen gesetzt wird, hat eigentlich schon wenig Chancen auf eine ganz vordere Platzierung. Diese Regelung ist einfach nicht korrekt und muss abgeschafft werden.
Trotz dieses Handicaps zeigten unsere Läufer heute, was in ihnen steckt.
Kevin machte seinen zweiten Wettkampf auf Ski und konnte in dem Starterfeld von  22 Läufern noch zwei hinter sich lassen. Sein erstes „großes“ Rennen hatte heute auch Gustav, der sich auf Platz 13 in der Mitte des Starterfeldes wiederfand. Prima für unsere AK 10m. Bei der AK 11w hatten wir uns in diesem Jahr was vorgenommen. Denn wir haben eigentlich drei Mädchen, die im Land Sachsen mit ganz vorn dabei sind. Aber unsere Emma zog sich ein paar Tage vorher noch eine Zerrung am Arm zu und konnte somit an der Meisterschaft nicht mitmachen. Schade für das Team. Damit waren die Hoffnungen geplatzt. Aus meiner Sicht allerdings sehr fragwürdig.
Levana machte ein sehr beherztes Rennen und kam trotz ihres Sturzes auf einem siebenten Platz von 24 Läuferinnen ins Ziel. Ihre gute Leistung hatte sich im Training schon angedeutet. Schade, dass es nicht ganz zur Urkunde reichte. Aber auch Nicole hatte an dem Tag alles ganz gut im Griff. Mit Platz 11 konnte sie schon zufrieden sein.
Unsere AK 12 m/w verkörperte das, was in diesen Startaufstellungsrennen noch möglich ist. Wenn du in der letzten Startwelle startest, dann als einer der Letzten in die Loipe kannst, ist es nicht mehr möglich an 15 oder 18 Sportlern vorbei zu laufen. Hier waren unsere Mädels und Jungs genau in der Mitte des Feldes und das ist ok. Für die kleinen Läufer ist das zwar keine Motivation und eher frustrierend, aber leider von den Verantwortlichen so gewollt. Warum auch immer. Aber diese Regelung gibt es ja auch nur zu diesem Wettkampf so. Sonst starten unsere Jungs und Mädels überall vorn mit und da sehen die Ergebnisse auch entsprechend aus.
Unsere Jugendläufer Lotti, Dennis und Bachi  belegten die Plätze 5, 6 und 9. Damit stand der PSV Zittau auch bei der Siegerehrung mal mit vorn.
Unser Großen schlugen sich an diesem Tag sehr gut. Schade, dass Katja am klassischen Rennen nicht teilnehmen konnte, da sie in Oberwiesenthal die Ostdeutschen Sparkassenmeisterschaften absichern musste. Mit dem Titelgewinn und einem Platz zwei in der Staffel kehrte sie von O’thal zurück. Aber das hat uns natürlich einen Landesmeistertitel gekostet. Susi wiederholte ihren Erfolg vom letzten Tag und wurde Sachsenmeisterin über 5 km. Bei den Herren wurde Woi Vizemeister und Thomas belegte dahinter den 3. Platz und holte Bronze. Mit zwei vierten Plätzen von Rica und Katrin beendeten wir unseren Klassikwettkampf mit einer gewissen Zufriedenheit.

Die Staffeln stellen immer wieder einen ganz besonderen Höhepunkt dar.
Aber auch dort konnten wir mit unseren Kindern nicht erreichen, was wir eigentlich wollten. In der AK 10/11 fehlte uns in diesem Winter Emma. Denn die paar Sekunden auf den sechsten Platz wären ganz einfach möglich gewesen. So erkämpften wir einen 8.Platz von 19 Mannschaften.
Auch unsere AK 12/13 konnte nicht über sich hinaus wachsen. Vincent, Anna und Franz machten ein gutes Rennen, aber mehr auch nicht. Als vorjährige Medaillengewinner mussten sie sich in diesem Jahr mit Platz 9 begnügen. Da war aber mehr drin.
Auch bei unserer AK 16 hatte ich mir mehr als Platz 7 erhofft.
Retten mussten uns wieder unsere Männer und Frauen.
Unsere Frauen waren eine Wucht. Sie gewannen gleich zweimal Gold und einmal Silber. Das war ein Paukenschlag. Katja, Susi und Lisa sowie Rica, Katrin und Ines mit Gold und Marion, Marina und Ina mit Silber. Da hatte sich der Einsatz mehr als gelohnt. Das war für uns eine Freude.
Was werden nun noch unsere Männer vollbringen?
Der Start erfolgte wie im Bilderbuch. Knapp 30 Männermannschaften gingen auf die Strecke.
Als vierte Mannschaft  wechselte unser Team mit Thomas (Ry), Markus (Fet) und Jörg (Woi)von allen gestarteten Mannschaften.
Markus musste dann allerdings ein paar Plätze hergeben, die Jörg wieder versuchte aufzuholen. Es war ein spannendes Rennen, was wir allerdings mit nur 13 Sekunden an der Bronzemedaille vorbei rannten. Das war mehr wie Schade. Das war einfach nur ärgerlich.
Danke an Ry, Fet und Woi, die uns einen hervorragenden 4. Platz erkämpften hinter der Mannschaft Norweger Annaberg 2. Fast eine alte Auflage, wo Ry, Mösi und Woi als Kinder Sachsenmeister wurden.
Was wäre da möglich gewesen, wenn von unserem Verein der eine oder andere Mann sich noch in den Dienst seiner Vereinskameraden und seines Vereins gestellt hätte. Eine Medaille hätten wir auf jeden Fall holen können. Im besten Fall wären wir sogar der Norweger Annaberg 1 auf die Pelle gerückt.
Aber da muss sich vielleicht auch der Eine oder Andere, wie gesagt, mal dem Vereinsinteresse unterordnen, was uns vor Jahren schon besser gelungen ist.
Vielleicht im nächsten Jahr, wenn die Meisterschaften in Sohland stattfinden sollen.

 

Ski Heil   V. H.                                                                                   04.03.2015

Ergebnisse FT, Ergebnisse CT, Ergebnisse Staffel, Bildergalerie

Lesermeinung zum SZ- Kommentar von Uwe Wichler  "Notwendige Kurskorrektur"

Was ich bei den Zeitungsleuten immer nicht verstehe ist, wenn sie schon mal an irgendeiner Sache vorsichtig Kritik üben wollen, dass sie sich nicht getrauen, mal klar und deutlich ihre Meinung zu sagen.
In diesem Kommentar vom 23.Februar hat Uwe Wichler in einigen Aspekten ein paar Probleme im deutschen Skilanglauf angetippt.
Aber das trifft bei weitem nicht den Nagel auf den Kopf.
Ich will mit meiner Meinung in keiner Weise die sportlichen Erfolge unserer Wintersportler, die jetzt um Medaillen und hervorragende Plätze bei den Weltmeisterschaften gekämpft haben, schmälern.
Aber bleiben wir doch mal mit der Kirche im Dorf. Wir stehen in diesem Winter eine Saison nach den letzten Olympischen Spielen, die für unsere Nation im Medaillenspiegel eines der schlechtesten Resultate aller Zeiten offenbarte.
Das war keine Werbung und Repräsentation für Deutschland, als eines der reichsten Länder der Welt. Das war eine klare Niederlage. Und abgerechnet im Leistungssport wird nun mal nur zu Olympia. Kurz nach den Spielen hat man ein paar Töne von Kritik gehört und man müsse darüber nachdenken, was zu verändern.
Das war es aber auch schon. Was ist seit dem passiert? Rein gar nichts! Wo sind die Millionen Euro hingegangen, die man nach dem enttäuschenden Olympiaergebnis zur Förderung in den Leistungssport stecken wollte?
Ein Jahr nach Olympia, wo viele Nationen durchschnaufen, Kräfte neu mobilisieren, neue Mannschaften für die nächste Spiele aufbauen, bewerten wir unsere Erfolge in unseren eigentlichen Paradedisziplinen völlig über. Damit kann man von der letzten Olympiapleite ganz schnell ablenken. Ich will erst mal sehen, wer von den jetzt umjubelten Athleten bei den nächsten Spielen noch um Olympisches Edelmetall kämpfen wird.
Herr Wichler schreibt: "Trotz aller ehrenwerter Bemühungen der Akteure des DSV…"
Ja welche meint er da wohl?
Dass die Grundlagen für ein dauerhaftes hohes internationales sportliches Niveau bereits im Kinderalter gelegt werden, hat man in diesem politischen System vergessen. Wenn wir schon so borniert sind und uns das ehemalige DDR Leistungssportsystem der ersten Förderstufe nicht als Vorbild nehmen können, dann könnten wir es wenigstens von den Skandinaviern übernehmen, die allerdings auch, wie viel andere Nationen, das Nachwuchsprogramm der DDR kopiert haben, dass das Beste war, was es bisher gab.
Es stimmt auch nicht, wenn Herr Wichler schreibt, dass viele Talente dem Leistungssport den Rücken zu kehren, weil sie keine Lust mehr haben. Das ist falsch. Es gehen unserem Leistungssport seit Jahren viele gute und einmalige Talente verloren, weil ganz einfach unser Fördersystem im Kinderbereich überhaupt nicht mehr stimmt. Wo sind für unsere Talente die Anreize, sich einer leistungssportlichen Karriere auf Jahre hin zu verschreiben? Was erhalten die Vereine und deren ehrenamtlichen Übungsleiter für ihre enormen Aufwendungen? Jegliche Förderungen sind in den letzten Jahren vollkommen eingestellt worden.
Leistungssport im Kinderbereich ist für viele junge Sportler und ihre Eltern überhaupt nicht mehr zu finanzieren. Leistungssport  ist zu einem Luxusobjekt geworden, den sich nur noch Privilegierte leisten können. (Wollte man das nicht vor Jahren abschaffen?)  Vor allem, wenn es darum geht, an eine Sonderschule des Sportes zu wechseln, erschöpfen sich die finanziellen Möglichkeiten vieler Eltern. Oder man hat Glück, in der Nähe einer solchen Sonderschule wohnhaft zu sein.
Deshalb wird man Generationen wie Sommerfeld, Bauer und Nystad nicht mehr finden.
Das lächerlichste dabei sind neue Programme, die man immer wieder und wieder wissenschaftlich entwickelt. Schade um diese Zeit und das viele Geld, was dabei verloren geht. Das ist pure Verschwendung. Diese Mittel gehören in die Sportvereine, wo sich die erfahrenen Übungsleiter um die Ausbildung der kleinsten Skitalente kümmern müssen, damit in einigen Jahren die guten Grundlagen auch Früchte tragen können. Wintersportler, die für ihre Sportart brennen, entwickelt man nicht in irgendwelchen VSA Programmen. Skisporttalente werden auf dem Abfahrtshügel hinter der Vereinshütte geboren. Und dort beginnt auch schon die Spezialisierung.
Aber nur die befähigten Übungsleiter haben dafür ein Auge und ein Gespür. Da aber auch diese nur handverlesen sind und die letzten Jahre stiefmütterlichst vernachlässigt wurden, wird es immer schwieriger Nachwuchstalente zu sichten und zu entwickeln.
 Aber wir haben ja zum Glück das Innenministerium und Institute für Trainingswissenschaften und den Landesskiverband, die mit Programmen wie "Gemeinsam an die Skispitze" wissen, wie es geht…

 

Ski Heil 
V. Heinrich
Leiter Trainingszentrum Ski in Jonsdorf

Traditionelle Skiwettkämpfe im Zittauer Gebirge

Entgegen dem Trend einiger Herren im Regionalausschuss Oberlausitz, wo man Regionalmeisterschaften der Sportart Ski neuerdings in der Sporthalle mit Inlinern durchführt und dieses Eierlaufen und Sackhüpfen als die Erfindung anpreist, führte der PSV Zittau am letzten Wochenende bei besten Wintersportbedingungen am Samstag seinen Nachtlauf und am Sonntag die Kreismeisterschaft durch.
Nach wochenlangem Warten auf unser Element Schnee war es nun endlich so weit.
Die treuesten Skifahrer unserer Region waren am letzten Wochenende bei verschiedenen Wettkämpfen unterwegs.
Am Sonnabendabend trafen sich die Sportler auf den Jonsdorfer Grenzwiesen zum  9. Nachtlauf. Dort gilt es für 2er Teams, in einer Stunde möglichst viele Runden in zwei verschiedenen Techniken zu absolvieren.
18:00 Uhr war der Start für die Kinder bis AK 12, die 30 min in der klassischen Technik zu absolvieren hatten. Das Siegerteam bei den Kindern hieß Tim Hausmann/ Vincent Fichte (beide PSV). Als Jüngste ging das Team Charlotte Richter / Jonas Große (beide 5 Jahre) vom PSV Zittau an den Start.
Die Altersklasse Jugend gewann souverän das Team Lieselotte Zein/ Dennis Voigt (PSV Zittau). Weitere Sieger in den einzelnen Kategorien waren:
männl./männl. :      Thomas Rönsch/ Arved Rönsch ( beide BSV )
weibl./weibl.:           Lisa Voigt/ Katrin Voigt ( beide PSV)
mixed:                      Katja Richter/ Thomas Richter ( beide PSV)
ü 80 Jahre:              Tobias Richter/ Rüdiger Cerwinka ( beide BSV)
ü 100 Jahre:            Lutz Hamann/ Hartmut Eifler ( beide BSV)
ü 120 Jahre:            Roland Altmann/ Gottfried Hähnchen ( beide BSV).
Damit lieferten sich die zwei renommiertesten Skivereine der Lausitz ein nächtliches
sportliches Stelldichein. Die Skilangläufer des PSV und des BSV gewannen jeweils 4 Kategorien.
Der bestehende Rundenrekord von 20 Runden, aufgestellt von Frank Große/ Ralf Große (beide PSV) im Jahr 2005 und eingestellt von Valentin Mättig/ Silvio Schneider (beide BSV) im Jahr 2012, kam jedoch nicht in Gefahr.
Nach der nächtlichen Siegerehrung eilten die Sportler zügig nach Hause, denn am nächsten Vormittag stand bereits ein weiterer Wettkampf auf dem Plan. Um die guten Schneeverhältnisse optimal zu nutzen, hatte die Wettkampfleitung des PSV kurzfristig entschieden, die Offenen Kreismeisterschaften des Landkreises Görlitz am 08.02. nachzuholen.
Auch am Sonntag herrschten sehr gute Bedingungen. In 33 Altersklassen kämpften die Skisportbegeistertsten um die Kreismeistertitel.19 Titel erkämpfte sich der PSV Zittau mit seinem Trainingszentrum Ski Jonsdorf. 12 Titel gingen an den BSV. Jeweils 1 Titel ging an den TSVGroßschönau und Volkssport Olbersdorf. Die knappste Entscheidung lieferten sich Holm Kunze (PSV) und Hartmut Eifler (BSV) über die Strecke von 5 km. Dabei setzte sich Holm Kunze mit 1 Sekunde vor Hartmut Eifler durch.Die souveränste Bestzeit bei den Frauen über die 5 km lief Katja Richter (PSV). Der schnellste Mann über die lange Distanz von 10 km war Thomas Richter (PSV Zittau).

 

Ski Heil
V.H.                                                                                                              09.02.2015

Ergebnisse, Bilder Nachtlauf von V.H,,Bilder Kreismeisterschaften von V.H., Bilder Nachtlauf von Jörg Völkel, Bilder Kreismeisterschaften von Jörg Völkel

Liebe Vereinskameraden, liebe Eltern, Freunde und Förderer,

die Verantwortlichen des PSV Zittau e.V. wünschen ALLEN ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2015.
Gemeinsam wollen wir auch in diesem Jahr die in unserem Vereinsleben anstehenden Aufgaben gestalten. Dafür wünschen wir allen Kraft, Freude und Gemeinschaftssinn.

Ski und Berg Heil
V.H.

 

 

 

 

 

 
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